Was das Haus gut kann
Der Blick aus den oberen Etagen überzeugt in der Regel, teils aus dem 19. oder 21. Stock über die Stadt. Auch Preis und Leistung stimmen meist – für Japan ist das Haus günstig. Das Frühstück als Mischung aus japanischen und westlichen Speisen ist in der Regel gut, und abends gibt es einen Empfang in der Lobby mit kleinen Speisen und Getränken.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Gebäude hat sichtbar Jahre auf dem Buckel, und das zeigt sich im Zimmer. Sauber ist es meist, die Abnutzung aber ist nicht zu übersehen. Zimmer und Bad sind für zwei geöffnete Koffer knapp. Bei einem Teil der Zimmer ist das Bad zum Schlafraum hin verglast, in Einzelfällen ohne schließende Tür. Wer zu zweit anreist und dabei Privatsphäre erwartet, sollte das vorher wissen. Der Service fällt unterschiedlich aus; beim Frühstücksandrang wirkt das Team mitunter überfordert.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag beim Einchecken nach einer möglichst hohen Etage – der Ausblick ist ein starkes Argument des Hauses und je nach Zimmer sehr unterschiedlich. Wer empfindlich auf Raumklima reagiert, sollte einplanen, dass sich die Fenster nicht öffnen lassen und die Klimatisierung von selbst auf ihre Voreinstellung zurückspringt. Beim Frühstück lohnt früher Aufbruch: Zur Stoßzeit bilden sich mitunter Schlangen, teils schon vor sieben Uhr. Wer das umgehen will, findet gegenüber einen Supermarkt. Zum Bahnhof sind es zu Fuß rund eine Viertelstunde, mit dem Bus ab der nahen Haltestelle deutlich weniger.
Für wen das Haus passt
Passend ist das Haus für preisbewusste Reisende, die zentral wohnen und dafür ein in die Jahre gekommenes Zimmer in Kauf nehmen – Friedenspark und Museum sind zu Fuß erreichbar, und das Preisniveau liegt unter dem, was in Japan sonst für vergleichbare Zimmergrößen verlangt wird. Wer dagegen die Ausstattung erwartet, die die Vier-Sterne-Einstufung verspricht, wird eher enttäuscht: Zustand und Alter der Zimmer halten da nicht mit.
































