Was das Haus gut kann
Die Betreuung überzeugt in der Regel, von der telefonischen Absprache zur Gepäckabholung am Anleger bis zum Empfang im Haus. Auch die Küche ist meist gut, ebenso die heißen Quellen mit Blick ins Grüne. Die Wege sind kurz: wenige Minuten zum Itsukushima-Schrein, gut zehn zur Seilbahn, dazu ein kostenloser Shuttle vom Fährhafen. Eigens erwähnenswert sind die historischen Zimmer mit Blick auf Wald und Bachlauf.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Service im Speisesaal hält nicht immer, was der Empfang verspricht: Auf Nachschlag oder Getränke wartet man mitunter lange. Die Ausstattung ist historisch – in den alten Zimmern gibt es nur Toilette und Waschbecken, geduscht wird im Thermalbad.
Wie der Aufenthalt gelingt
Die Wahl zwischen dem historischen Hauptbau und den separaten Häuschen entscheidet den Aufenthalt: In der kalten Jahreszeit buchst du besser das Hauptgebäude. Gepäck lässt sich vorab telefonisch am Anleger abholen lassen, danach nutzt man den kostenlosen Shuttle und hat den Tag für die Insel frei. Ob Abendessen und Frühstück in einem separaten Raum serviert werden, hängt von der Personenzahl ab — danach lohnt sich die Frage bei der Buchung. Und wer nachts mit dem Boot zum Torii hinaus will, prüft vorher die Gezeiten.
Für wen das Haus passt
Der eigentliche Grund für eine Buchung sind der Abend und der frühe Morgen: Wenn die Tagesbesucher weg sind, gehören der beleuchtete Schrein und die stillen Wege den Übernachtungsgästen. Dafür nimmt man ein altes Gebäude, kleine Bäder und ein förmliches Ryokan-Ritual in Kauf. Passend ist das für Paare, Alleinreisende und alle, die japanische Gastlichkeit einmal in klassischer Form erleben wollen. Zwei Einschränkungen gibt es: Englisch wird im Restaurantbereich kaum gesprochen, und kleine Kinder passen schlecht in die ruhige Atmosphäre.






























