Was das Haus gut kann
Die Anbindung ist das stärkste Argument: Zum Bahnhof sind es zwischen fünf und zehn Gehminuten, je nach Ausgang und Route. Im Erdgeschoss liegt ein Konbini, im Nachbargebäude ein zweiter, größere Supermärkte sind fußläufig. Die Zimmer sind für japanische Stadthotels meist überdurchschnittlich groß, das Bad mit Wanne ist getrennt. Die Rezeption sitzt weit oben im Haus, davor steht eine Auswahl an Pflegeprodukten, Kaffee und Tee zur Selbstbedienung.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Waschbereich ist knapp bemessen: wenige Geräte, abends häufig belegt, Wäsche, die über Nacht in der Trommel bleibt, und ein Trockengang, der extra bezahlt werden muss und trotzdem nicht immer fertig trocknet. Das Frühstück ist meist gut, doch wer spät kommt, findet eine ausgedünnte Auswahl.
Wie der Aufenthalt gelingt
Vom Nordausgang des Bahnhofs führt eine überdachte Verbindung auf Höhe der ersten Etage fast bis vors Haus — das spart bei Regen den Umweg über die Ampel. Nimm dir die Annehmlichkeiten in der Lobby gleich beim Einchecken mit, sie liegen dort und nicht im Zimmer. Zum Frühstück gehst du besser früh: Gegen halb zehn ist das Angebot deutlich dünner. Probier das Curry. Wer empfindlich schläft, fragt an der Rezeption nach einem Zimmer abseits der Aufzüge. Und starte deine Wäsche eher am Nachmittag als spät abends.
Für wen das Haus passt
Das Haus ist auf Reisende zugeschnitten, die Hiroshima über den Shinkansen ansteuern und die Stadt in ein oder zwei Tagen abarbeiten: kurze Wege, Einkaufsmöglichkeiten unter dem Zimmer, Räume, in denen auch zwei Koffer offen stehen dürfen. Familien profitieren von der Badewanne und dem Platz, Geschäftsreisende vom Schreibtisch und der Nähe zum Gleis. Wer viel Wäsche unterwegs waschen will oder auf ein starkes Frühstück angewiesen ist, sollte die Einschränkungen oben mitlesen.






























