Die kurze Antwort
Rotes Torii, das direkt aus dem Ashi-See ragt – bei klarem Wetter mit dem Fuji dahinter.
Das rote Torii steht nicht am Ufer, sondern im flachen Wasser des Ashi-Sees. Das Torii des Friedens gilt als eines der meistfotografierten Motive Japans, und entsprechend geduldig geht es davor zu: Für das Foto stellt man sich in eine Schlange, die je nach Tag lang werden kann.
Der Schrein selbst liegt abseits dieser Uferstelle, im Wald über dem See. Der Hauptweg führt als Zedernallee mit Steinlaternen bergauf und ist deutlich ruhiger als der Platz am Wasser. Vom Bootsanleger sind es zehn Gehminuten, der Ortsteil heißt Motohakone.
An klaren Wintertagen steht der Fuji genau in der Blickachse über dem See, hinter Torii und Wasserfläche. Ob sich diese Ansicht zeigt, entscheidet also das Wetter und nicht die Tageszeit – planbar ist sie nicht.
Der Hakone-Schrein ist ein Shintō-Schrein und täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Zur Haupthalle geht es über eine steile Steintreppe und durch mehrere Torii, festes Schuhwerk lohnt sich.
Das Gelände kostet keinen Eintritt, und für Besucher gibt es kostenlose Parkplätze.
Wer nicht mit dem Boot über den See kommt, fährt mit dem Bus bis direkt vor den Schrein.
Verehrt werden hier drei Gottheiten gemeinsam, zusammen als Hakone Ōkami, der Große Gott von Hakone.
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Umgebung · Moto-Hakone
Fragen
Das im Wasser stehende Torii zählt zu den meistfotografierten Motiven Japans. Weil praktisch alle Besucher dasselbe Bild von derselben Stelle am Ufer machen wollen, bildet sich dort eine Warteschlange für das Foto.
Nein. Das bekannte Torii steht im flachen Wasser des Ashi-Sees, die eigentliche Schreinanlage liegt im Wald oberhalb des Ufers. Wer nur zum Fotomotiv geht, hat den Schrein selbst noch nicht gesehen.
Vom Anleger am Ashi-See sind es rund zehn Gehminuten. Der Hauptweg führt als Zedernallee mit Steinlaternen bergauf zum Schrein – es geht also ein Stück ansteigend durch den Wald, nicht eben am Ufer entlang.
An klaren Wintertagen steht der Fuji genau in der Blickachse über dem Ashi-See. Bei Dunst oder Bewölkung bleibt er dagegen unsichtbar – die Aussicht hängt vollständig vom Wetter ab und lässt sich nicht einplanen.
Die Zedernallee mit ihren Steinlaternen und der Waldbereich oberhalb des Sees sind ruhiger als die stark frequentierte Uferstelle am Torii. Wer den Trubel um das Foto meiden will, findet auf dem Hauptweg hinauf die stillere Seite des Ortes.
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