Was das Haus gut kann
Das Haus lebt von seiner Geschichte und vom Service: Das Personal überzeugt in der Regel, die Küche meist. Die Architektur stammt aus der Meiji-Zeit, im Hauptspeisesaal gibt es aufwendige Schnitzereien, das Besteck trägt das Hauslogo, und der Garten lädt zum Umherlaufen ein — allein das Gebäude ist die Nacht wert. Beim Frühstück stechen das hausgemachte Brot und die Eierspeisen heraus. Dazu kommen der Nachmittagstee in westlicher wie japanischer Variante, die heißen Quellen und ein Shuttle zum nächsten Bahnhof.
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Wo das Haus Grenzen hat
Was das Haus ausmacht, ist zugleich seine Grenze: die Förmlichkeit. Sie prägt den Service, der nicht auf Tempo ausgelegt ist; wer einen schnellen, unkomplizierten Ablauf erwartet, bringt besser Geduld mit. Das Frühstück überzeugt meist, doch hier hängt viel am gebuchten Menü. Dazu kommt die Schlafqualität, die meist nicht überzeugt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Das Thermalwasser läuft sehr heiß in die Zimmerwanne; lass es vorher ein und abkühlen. Für den Nachmittagstee und für Anlässe lohnt es sich, früh zu reservieren. Getränke zum Abendessen sind spürbar teurer als erwartet, das gehört ins Budget. Der Shuttle nimmt dir den letzten Weg vom Bahnhof ab, und der Gepäckversand läuft über den Laden im Haus — dorthin musst du die Koffer allerdings selbst bringen.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Reisenden, die ein historisches Hotel als Reiseziel behandeln und nicht als Bett in Hakone: Wer sich Zeit für Garten, Bar, Nachmittagstee und die Bäder nimmt, findet hier etwas, das kein Neubau bietet. Wer dagegen zügige Abläufe, moderne Zimmer und ein unkompliziertes Frühstück will, ärgert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit über genau das, was das Haus ausmacht.

































