Was das Haus gut kann
Die Zimmer mit privatem Thermalbecken auf dem Balkon, mit Blick zum Fluss und Wasserrauschen, sind das Glanzstück des Hauses. Dazu kommt die Küche: Abendessen und Buffet sind in der Regel gut, das Frühstück ebenso, teils mit regionalen Zutaten und offener Küche. Auch die Gestaltung überzeugt: modernes Design, das Hakone-Motive aufnimmt, geräumige Zimmer, ein Fußbad und ein Feuerplatz im Außenbereich. Das Personal ist meist herzlich und aufmerksam.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Service ist in der Regel gut, aber nicht verlässlich – in der Abwicklung hakt es mitunter, und das fällt in dieser Preisklasse ins Gewicht. Der zweite Punkt ist die Erwartung an das Bad. Das große Gemeinschaftsbad ist gemischt, Badebekleidung ist Pflicht und kostenpflichtig; wer ein klassisches Onsen erwartet, ist enttäuscht. Dazu kommen ein Aufschlag auf die Abendrechnung und ein Frühstück, das extra kostet.
Wie der Aufenthalt gelingt
Regle die Anreise vorher: Das Haus liegt oberhalb des Bahnhofs Gora, der Fußweg führt über eine steile Treppenstrecke von rund einer Viertelstunde. Buch den Shuttle vorab; kannst du nicht selbst telefonieren, hilft dir der Informationsschalter des Bahnhofs. Reist du früh ab, frag vorher, ob der Fahrdienst schon fährt. Beim Zimmer lohnt die Flussseite, zur Kirschblüte besonders. Isst du vegetarisch, vegan oder pescetarisch, gib das nicht nur bei der Buchung an, sondern bestätige es beim Check-in erneut.
Für wen das Haus passt
Für Paare, Jahrestage und alle, die ein modernes Design-Haus mit privatem Bad auf dem Balkon suchen, geht die Rechnung meist auf. Zwei Gruppen sollten anders wählen: Wer ein traditionelles Onsen-Erlebnis erwartet, findet hier bewusst eine Boutique-Interpretation davon. Und wer mit älteren Angehörigen oder viel Gepäck reist, sollte die Höhenlage und die Treppen zwischen Bahnhof und Haus einplanen.



































