Tenjin vor der Tür und ein reichhaltiges Frühstück
Die Lage ist das Verkaufsargument: Kaufhäuser, die unterirdische Ladenpassage und das Ausgehviertel Daimyo liegen in Gehweite. Der Service ist überwiegend gut, von der Begrüßung bis zur Parkplatzabwicklung. Das Frühstück ist reichhaltig: Rindercurry, Omelett, regionale Spezialitäten wie Mentaiko, Onigiri und Soba, dazu sorgfältig ausgewähltes Brot. Außerdem hat das Bad kräftigen Wasserdruck, die Zimmer sind überdurchschnittlich groß, und es gibt eine Gepäckaufbewahrung samt Versandmöglichkeit zum Flughafen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus ist ein Traditionsbetrieb, und der Schallschutz entspricht seinem Baujahr. Schritte aus dem Obergeschoss, Flurgeräusche oder Sirenen von der Straße sind oft zu hören, und für die Preisklasse ist das enttäuschend. Dazu wird das Zimmer nur jeden zweiten Tag gereinigt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Vor dem Haus gibt es einen Taxistand. Wenn dir Ruhe wichtig ist, frag beim Einchecken nach einem Zimmer abseits der Straßenseite und möglichst nicht direkt unter einer Etage mit Betriebsräumen. Parken ist auf dem Gelände möglich und kostet pro Tag einen niedrigen zweistelligen Eurobetrag; am Abreisetag ist die Nutzung noch bis zum späten Vormittag gedeckt. Wer weiterfliegt, kann das Gepäck über einen Partnerdienst vorab zum Flughafen schicken. Und plane fürs Frühstück Zeit ein, es ist hier ein eigener Programmpunkt.
Für wen das Haus passt
Wer Fukuoka über Tenjin erlebt, also einkaufen, essen und abends zu Fuß zurückkommen will, kauft hier vor allem eine Adresse und ein Frühstück, das in der Regel überzeugt. Das Haus ist klassisch, gepflegt und ein wenig aus der Zeit gefallen, mit sichtbar älterer Sanitärausstattung. Wer die neueste Technik, tadellose Schalldämmung und tägliche Reinigung als Selbstverständlichkeit erwartet, findet in Tenjin inzwischen neuere Alternativen.
































