Es gibt Orte, die bleiben einfach. Nicht wegen Instagram, nicht wegen irgendeinem Hype – sondern weil sie sich ins Gedächtnis eingeschrieben haben, lange bevor man überhaupt wusste, was das bedeutet. Das Eiscafé im Hotel zum Hafen in Sassnitz ist so ein Ort. Hafenstraße 3 – gut sieben bis acht Gehminuten den Hang hinauf vom Hafen, aber jeden Schritt wert.

#Das beste Eis auf Rügen – und warum das kein Zufall ist
Das Eiscafé existiert seit Mai 1991 und hat sich weit über die Grenzen der Insel einen Namen gemacht. Kein Wunder – denn hier wird das Eis tatsächlich selbst hergestellt. In der hauseigenen Eiskonditorei, täglich frisch, ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Das schmeckt man. Der Unterschied zu industriell hergestelltem Eis ist vom ersten Löffel an spürbar: cremiger, frischer, echter.
#Kurzer Hinweis zur Lage – unbedingt lesen!
Wer in Sassnitz am Hafen entlangschlendert, dem begegnen unten am Wasser durchaus auch ein paar Eisstände und Cafés. Das Eiscafé im Hotel zum Hafen liegt aber weiter oben in der Hafenstraße – gut sieben bis acht Gehminuten vom Hafen aus den Hang hinauf. Klingt nach Aufwand? Ist es nicht. Und der Qualitätsunterschied zum Eis weiter unten? Deutlich spürbar. Der kleine Umweg lohnt sich absolut.
#Sanddorneis, Grießbrei & selbst gemachtes Softeis – Sorten, die man nicht vergisst
Die Eiskarte liest sich wie eine Liebeserklärung an die Ostsee. Klassiker wie Vanille, Erdbeere und Haselnuss sind auf einem Niveau, das man selten findet. Aber der eigentliche Star ist das Sanddorneis – die Spezialität des Hauses. Fruchtig, leicht herb, intensiv und so typisch für diese Küste. Wer das noch nie probiert hat, sollte genau hier damit anfangen.
- Sanddorneis – die unbestrittene Hausspezialität, unbedingt probieren
- Grießbrei-Eis – klingt ungewöhnlich, ist aber eine cremige, nostalgische Entdeckung
- Vanille, Erdbeere, Schoko, Wal- und Haselnuss – Klassiker auf echtem Handwerksniveau
- Selbst gemachtes Softeis – cremiger und frischer als alles, was man sonst kennt
Besonders erwähnenswert: Das Softeis wird ebenfalls selbst gemacht. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und man schmeckt es sofort. Keine Pulvermischung aus dem Großhandel, sondern echtes handwerkliches Softeis, das diesen Namen verdient.
#Die Eisbecher – hier wird Eis zum Erlebnis
Einzelne Kugeln sind wunderbar. Aber wer den vollen Sassnitz-Moment erleben will, bestellt einen der großen Eisbecher. Die Auswahl ist beeindruckend – und die Preise erst recht, im positiven Sinne. Beliebte Becher der Stammgäste:
Erdbeertraum
DDR-Eisbecher
Schokoladentraum Eisbrecher
Kinderbecher (speziell für die kleinen Gäste)
Diabetikerbecher (für alle mit besonderen Anforderungen)
Und das Beste: Alles lässt sich auch zum Mitnehmen einpacken – als kühle Überraschung für die Lieben in der Ferienwohnung.
#Faire Preise – ein echtes Argument in Zeiten wie diesen
Wer regelmäßig in deutschen Großstädten Eis kauft, weiß, was eine Kugel dort mittlerweile kostet. Zwei, manchmal sogar drei Euro – häufig für Massenware aus dem Großhandel. Im Eiscafé in Sassnitz bekommt man echtes, hausgemachtes Eis zu Preisen, die noch an das erinnern, wofür Urlaub eigentlich steht: Genuss ohne schlechtes Gewissen. Fair kalkuliert – und das bei dieser Qualität.
#Die Chefin – herzlich, aufmerksam, einfach wunderbar
Wer einmal hier war, erinnert sich nicht nur an das Eis. Sondern auch an die Bedienung. Die Inhaberin – man begegnet ihr bei jedem Besuch – ist das, was man sich unter dem Begriff Gastgeberin mit Herzblut vorstellt. Immer freundlich, immer präsent, immer mit einem echten Lächeln.
Es sind genau diese kleinen, menschlichen Dinge, die einen Ort zu etwas Besonderem machen. Das Eis allein wäre schon Grund genug zum Kommen. Aber diese Wärme macht das Café zur echten Institution auf Rügen.
#Terrasse, Sonne, Hafenstraße – die perfekte Kulisse
Sobald es das Wetter erlaubt, öffnet die Terrasse direkt an der Hafenstraße. Man sitzt, schaut dem Treiben zu, hört von unten die Möwen – und hat einen Eisbecher vor sich. Im Café selbst gibt es 28 Sitzplätze, gemütlich und persönlich, ohne das Gewusel eines überlaufenen Touristencafés.
Wichtig: Im Winter hat das Eiscafé geschlossen. Es öffnet erst wieder im Frühjahr – wer also in der Saison auf Rügen ist, sollte den Besuch unbedingt fest einplanen. Er gehört einfach dazu.
#Unser Fazit: Einfach hingehen. Immer wieder.
Viele Eisdielen versprechen Qualität. Wenige halten, was sie versprechen. Das Eiscafé im Hotel zum Hafen in Sassnitz ist eine der rühmlichen Ausnahmen. Hausgemachtes Eis, das man wirklich schmeckt. Selbst gemachtes Softeis. Faire Preise. Eine herzliche Chefin. Und eine Eiskarte, die aus über 30 Jahren Erfahrung destilliert wurde.
Sanddorneis. Grießbrei. Vanille. Ein großer Becher. Sonne auf der Terrasse. Die nette Chefin hinter der Theke. So schmeckt ein Sommertag auf Rügen.
- Eis zu 100 % hausgemacht – kein Industrieprodukt
- Selbst gemachtes Softeis – eine Seltenheit in dieser Qualität
- Seit 1991 in Sassnitz – eine Institution auf Rügen
- Faire Preise – auch Familien kommen hier gut weg
- Herzliche Inhaberin – familiäre Atmosphäre, die man spürt
- Terrasse mit Blick auf die Hafenstraße – ideal für entspannte Urlaubstage
- Im Winter geschlossen – nur in der Saison geöffnet (ab Frühjahr)

































