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Rotes Haus
Das Wahrzeichen Dornbirns von 1639 mit ochsenblutroter Holzfassade, heute ein Restaurant am Marktplatz.
◆ STADTTEIL · DORNBIRN
Der Stadtteil Markt ist das alte Zentrum Dornbirns: ein Platz, an dem sich die klassizistische Stadtpfarrkirche St. Martin mit ihrem Säulenportikus, das ochsenblutrote Rote Haus von 1639 und die gründerzeitlichen Häuser der Textilfabrikanten gegenüberstehen. Hier hat sich die Bürgerkultur der einst reichen Webereistadt am dichtesten erhalten, und hier spielt sich bis heute das öffentliche Leben ab – vom Wochenmarkt bis zum Adventzauber im Dezember.

Der Marktplatz ist die Bühne Dornbirns. An seiner Stirnseite steht die Stadtpfarrkirche St. Martin, ein klassizistischer Bau aus dem frühen 19. Jahrhundert, dessen Säulenportikus an einen antiken Tempel erinnert und dem Platz seine repräsentative Note gibt. Davor breitet sich der offene Platz aus, auf dem Wochenmarkt, Stadtfeste und im Dezember der Adventmarkt stattfinden.
Das eigentliche Wahrzeichen aber ist das Rote Haus aus dem Jahr 1639. Seine kräftig rote Holzfassade verdankt es einem traditionellen Anstrich aus Ochsenblut und Galle, mit dem die Rheintaler Riebelmais- und Bauernhäuser einst geschützt wurden. Heute beherbergt es ein Restaurant, doch sein Anblick ist das meistfotografierte Motiv der Stadt – ein Stück gebaute Erinnerung an das alte, ländliche Dornbirn.
Ringsum erzählen die Geschäftshäuser und Villen von der Gründerzeit, als die Textilindustrie die Stadt reich machte. Wer den Platz verlässt und in die Seitengassen geht, findet Cafés, inhabergeführte Läden und immer wieder Fassaden, hinter denen sich die Geschichte der Fabrikantenfamilien verbirgt.
01 · Highlights
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Das Wahrzeichen Dornbirns von 1639 mit ochsenblutroter Holzfassade, heute ein Restaurant am Marktplatz.
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Klassizistischer Kirchenbau mit markantem Säulenportikus, die repräsentative Stirnseite des Marktplatzes.
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Offener Stadtplatz für Wochenmarkt, Feste und den stimmungsvollen Adventmarkt im Dezember.
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Gründerzeitliche Bürgerhäuser und Villen erinnern an den kurzen Reichtum der Dornbirner Textilindustrie.
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06 · Häufige Fragen
Die kräftig rote Holzfassade geht auf einen traditionellen Anstrich aus Ochsenblut und Galle zurück, mit dem im Rheintal früher Bauern- und Riebelmaishäuser geschützt wurden. Das Gebäude von 1639 ist heute das Wahrzeichen und meistfotografierte Motiv Dornbirns.
Den Wochenmarkt besuchen, die Stadtpfarrkirche St. Martin und das Rote Haus anschauen, in den Cafés und Geschäften der Umgebung bummeln und im Dezember den Adventmarkt erleben. Der Platz ist auch der beste Startpunkt für einen Stadtrundgang.
Ja, vom Bahnhof Dornbirn sind es nur wenige Gehminuten, und viele Stadt- und Landbuslinien halten in der Nähe. Im Zentrum bewegt man sich am besten zu Fuß.
07 · In der Nähe
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