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Gasteiner Wasserfall & Wasserfallbrücke
Der dreistufige Wasserfall donnert mitten durch den Ort; von der Brücke und den Aussichtspunkten kommt man dem Wasser ganz nah.
◆ ORTSTEIL · BAD GASTEIN
Das Zentrum von Bad Gastein ist eine der ungewöhnlichsten Ortskulissen der Alpen: Prächtige Belle-Époque-Hotels stapeln sich in Terrassen den steilen Hang hinauf, und mittendrin stürzt der Gasteiner Wasserfall in drei Stufen durch die Schlucht. Rund um den Straubingerplatz reihen sich Grandhotels, das Casino und Cafés, die alte Nikolauskirche klammert sich an den Fels, und über die Wasserfallbrücke kommt man dem tosenden Wasser zum Greifen nah. Zwischen sanierten Hotelfassaden und neuen Galerien spürt man hier beides – den verblassten Glanz des alten Weltbads und die junge Energie, die ihn gerade zurückholt.

Kein anderer Ort der Alpen baute seine Grandezza so direkt über einen Wasserfall wie Bad Gastein. Im 19. Jahrhundert entstanden hier am steilen Hang die großen Kurhotels, deren Türmchen, Erker und Stuckfassaden noch heute die Schlucht säumen. Der Straubingerplatz mit dem Straubinger Grand Hotel und dem Hotel Elisabethpark bildet das Zentrum, von dem aus die Gassen steil hinauf- und hinunterführen.
Über die Wasserfallbrücke kommt man dem dreistufigen Gasteiner Wasserfall ganz nah, der mit voller Wucht durch den Ort tost und die umliegenden Balkone in Sprühnebel hüllt. Etwas oberhalb klammert sich die gotische Nikolauskirche aus dem 15. Jahrhundert an den Fels – mit ihren Fresken eines der ältesten Bauwerke des Ortes. Das Casino Bad Gastein im Kongresszentrum erinnert daran, dass dies einst das Monte Carlo der Alpen war.
Lange schlief das Zentrum, große Hotels standen leer. Doch genau diese morbide Schönheit zog Künstler und Gastronomen an. Heute öffnen wieder Bars und Galerien in alten Gemäuern, das umgebaute Kraftwerk und das sanierte Straubinger Grand Hotel sind Zeichen einer Renaissance – ein Zentrum, in dem das 19. und das 21. Jahrhundert dicht beieinanderstehen.
01 · Highlights
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Der dreistufige Wasserfall donnert mitten durch den Ort; von der Brücke und den Aussichtspunkten kommt man dem Wasser ganz nah.
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Das mondäne Herz mit dem wiedereröffneten Straubinger Grand Hotel und dem Hotel Elisabethpark – Belle Époque pur.
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Gotische Bergkirche aus dem 15. Jahrhundert mit alten Fresken, hoch über dem Wasserfall an den Fels gebaut.
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Spielbank im Kongresszentrum – ein Echo der Zeit, als Gastein das Monte Carlo der Alpen war.
02 · Sehenswürdigkeiten
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja. Der Wasserfallweg führt entlang der drei Stufen durch das Zentrum, und über die Wasserfallbrücke kommt man dem tosenden Wasser ganz nah. Mehrere Aussichtspunkte bieten Blicke auf die Schlucht und die darüber gestapelten Hotels.
Das einst verfallene Straubinger Grand Hotel am Straubingerplatz wurde aufwendig saniert und als Grandhotel neu eröffnet – ein Symbol für die Wiederbelebung des Belle-Époque-Zentrums.
Im 19. Jahrhundert war Gastein ein mondänes Weltbad mit Adel, Casino und Grandhotels. Das Casino Bad Gastein und die prächtigen Fassaden im Zentrum erinnern bis heute an diese glanzvolle Epoche.
Ja, aber es ist steil – der Ort klettert in Terrassen den Hang hinauf. Feste Schuhe sind ratsam, dafür belohnt jeder Höhenmeter mit neuen Blicken auf Wasserfall und Hotelkulisse.
07 · In der Nähe
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