Die kurze Antwort
Von César Manrique gestaltete Lavahöhle mit unterirdischem Salzsee und türkisem Pool.
Jameos del Agua ist Manriques wohl poetischstes Werk und ab 1966 sein erster großer Eingriff in die Insellandschaft: ein eingestürzter Abschnitt des sechs Kilometer langen Lavatunnels des Corona-Vulkans, den der Künstler in einen unterirdischen Kunst- und Naturraum verwandelte. Im Inneren liegt ein dunkler Salzwassersee, in dem winzige weiße Blindkrebse leben, die es weltweit nur hier gibt. Darüber öffnet sich ein strahlend türkiser Pool inmitten subtropischer Gärten, ergänzt durch ein Restaurant und ein in den Fels gehauenes Auditorium mit außergewöhnlicher Akustik für bis zu 550 Gäste. Tipp: Die Stufen sind feucht und uneben – festes Schuhwerk lohnt sich.
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