Die kurze Antwort
Spektakuläre begehbare Lavaröhre mit großen Galerien und einer verblüffenden optischen Täuschung.
Die Cueva de los Verdes ist Teil desselben Lavatunnels wie Jameos del Agua, entstanden vor rund 20.000 Jahren bei der Eruption des Corona-Vulkans. Auf einem etwa einen Kilometer langen Rundgang führt der Weg durch übereinanderliegende Galerien, die bis zu fünfzig Meter hoch und fünfzehn Meter breit werden. Einst diente die Höhle der Inselbevölkerung als Versteck vor Piratenüberfällen. Höhepunkt der rund einstündigen Führung ist eine verblüffende optische Täuschung gegen Ende, die man besser nicht vorab verrät. Die dezente Licht- und Klanginszenierung von Jesús Soto setzt das Naturwunder eindrucksvoll in Szene. Tipp: Es ist kühl und stellenweise eng – eine leichte Jacke und ebene Schuhe sind ratsam.
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