Was das Haus gut kann
Die Lage ist der größte Vorteil: Das Fährterminal für die vorgelagerten Inseln liegt direkt gegenüber, nur Straße und Parkplatz trennen beides, dazu Busbahnhof und die Euglena-Mall in Gehweite. Auch die Sauberkeit überzeugt in der Regel. Die Zimmerschnitte fallen auf: Für Familien gibt es Zimmer mit zwei Duschen und zwei Toiletten sowie Schlafgalerien, in denen fünf Personen Platz finden. Dazu kommen die Dachterrasse mit Hafenblick, die Leseecke mit Bar im zweiten Stock und das Café.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das All-inclusive-Konzept ist eine Schwachstelle: Zu Hochsaison- und Feiertagszeiten ist mitunter nur ein Bruchteil der beworbenen Karte verfügbar, tagsüber wird dann teils gar nichts serviert — ohne dass Website oder Rezeption vorher darauf hinweisen. Der Service überzeugt meist, die Abläufe können aber hektisch sein.
Wie der Aufenthalt gelingt
Prüfe die Zimmerkategorie genau. In mehreren Kategorien gibt es nur eine Dusche und keine Wanne, und ein Gemeinschaftsbad fehlt — für Familien mit kleinen Kindern ist das ein Manko. Bei Schlafgalerien lohnt Vorsicht beim Aufstehen: Der Kopf stößt leicht an, gerade ältere Reisende sollten aufpassen. Und rechne nach, ob sich das Verpflegungspaket lohnt — wer keinen Alkohol trinkt, bucht besser ohne Vollverpflegung. Ausgecheckt wird um 10 Uhr.
Für wen das Haus passt
Für Inselhopping ist das Haus kaum zu schlagen: Man rollt mit dem Koffer über die Straße zur Fähre, Mehrtagespässe lassen sich mitbuchen, und gerade für die erste Nacht nach der Anreise ist genau das bequem. Wer dagegen ein Resort erwartet, in dem die Verpflegung das Programm trägt, geht ein Risiko ein: Gerade das All-inclusive-Konzept ist eine Schwachstelle. Wer die lokale Küche Ishigakis sucht, isst ohnehin besser in der Stadt.
































