Was das Haus gut kann
Zimmer und Gebäude sind in der Regel sauber, und die Zimmer bieten meist mehr Platz als üblich – Koffer lassen sich bequem unterbringen. Auch die Lage spricht in der Regel für das Haus: Fähr- und Busterminal liegen wenige Gehminuten entfernt, Einkaufsstraße und Restaurants ebenfalls. Das Frühstück ist in der Regel gut, weil es regionale Yaeyama-Küche auf den Tisch bringt und die Auswahl über mehrere Tage wechselt. Dazu kommt ein großes Gemeinschaftsbad, ein guter Abschluss langer Insel- und Bootstage.
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Wo das Haus Grenzen hat
Grobe Mängel hat das Haus nicht, die Grenzen sind kleinteilig: Das Preisniveau ist spürbar höher als bei vergleichbaren Häusern der Insel, und der Service ist dieser Preisklasse nicht immer ganz angemessen. Das Gemeinschaftsbad ist kein natürliches Thermalbad, und der letzte Einlass liegt am frühen Abend – wer spät von den vorgelagerten Inseln oder aus dem Flughafenbus kommt, verpasst es. Dazu kommen langsames WLAN und eine schwache Nebelsauna.
Wie der Aufenthalt gelingt
Beim Frühstück lohnt es sich, früh im Restaurant zu sein: Der Sashimi-Nachschub ist schnell aufgebraucht, während die übrigen Stationen den ganzen Service über bestückt bleiben. Wer mehrere Nächte bleibt, bekommt an jedem Morgen andere Gerichte. Die Badezeiten am Abend vorher prüfen und Ankunftszeit danach planen, besonders bei späten Flügen. Der Flughafenbus braucht rund eine halbe Stunde und ist auf die Flugzeiten abgestimmt; die Fahrpläne sind online schwer zu finden, an der Rezeption liegen sie gedruckt aus. Zum Abendessen genügt ein Spaziergang – auch ohne Reservierung findet sich in der Regel etwas.
Für wen das Haus passt
Das Haus zieht vor allem Reisende an, die Ishigaki als Sprungbrett zu den umliegenden Inseln nutzen: Die Nähe zum Fährterminal spart am Morgen Zeit und bei Regen die Taxischlange. Auch für einen ersten oder letzten Übernachtungsstopp vor dem Rückflug eignet es sich. Wer dagegen ein Resort mit Strandzugang und Poolanlage sucht, ist hier falsch. Das ist ein zentral gelegenes Stadthotel mit Gemeinschaftsbad, in der Regel sauber und mit einem Frühstück, das meist gut ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
































