Stille im Wald und ein Menü statt Buffet
Das Haus liegt abseits, von Bäumen umschlossen und von der Straße kaum einsehbar. Rundherum ist kein Betrieb, vor dem Fenster liegen Rasenflächen, am Abend ist es ruhig. Das Personal ist meist aufmerksam und höflich. Beim Essen überzeugt das Haus in der Regel, abends kommt ein festes Menü statt eines Buffets auf den Tisch. Weil es nur wenige Zimmer gibt, sind Innen- und Außenbäder selten belegt, und der Check-in ist bereits am frühen Nachmittag möglich.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Anlage ist in die Jahre gekommen: abgenutzte Schiebetüren, schwach beleuchtete Flure, ein kleiner Umkleidebereich mit wenigen Waschplätzen. Einen Aufzug gibt es nicht, die Zimmer liegen im Obergeschoss – für ältere Gäste ein Problem. Auf das WLAN ist nicht immer Verlass.
Wie der Aufenthalt gelingt
Besondere Gerichte bestellst du am Vortag. Wer mit hungrigen Kindern reist, bestellt Reis am besten gleich mit dazu. Wenn du den Futon selbst richten willst, gib an der Rezeption Bescheid. Für die Anreise gibt es einen Shuttle, der aber selten fährt; der Linienbus vom Bahnhof Tobu Nikko ist die flexiblere Alternative. Getränke kaufst du am besten mit, im Badebereich steht kein Wasserspender.
Für wen das Haus passt
Das ist eine Adresse für Gäste, die abends nichts vorhaben außer Bad, Essen und Schlafen. Wer Nikko als Ausgangspunkt für lange Wanderungen oder als ruhigen Kontrast zum Trubel an den Schreinen nutzt, bekommt viel Stille und ein Halbpensionsangebot zu einem meist angemessenen Preis. Wer abends spazieren gehen, einkaufen oder essen gehen möchte, findet in der Umgebung nichts davon. Und wer Treppen meiden muss, sollte vorher mit dem Haus sprechen.

































