Was das Haus gut kann
Bahnanschluss und Frühstück sind die Stärken. Das Haus steht unmittelbar am Bahnhof Kintetsu Shin-Omiya und ist ebenerdig zu erreichen. Das kostenlose Frühstück ist meist gut, vor allem die vor Ort geformten Reisbällchen mit wechselnden Füllungen und das eingelegte Gemüse der Region. Dazu kommen saubere Zimmer, eine Ausstattung bis hin zur Schlafkleidung, ein Parkhaus mit reservierbaren Plätzen und ausliegende Tageszeitungen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Ausgerechnet das Frühstück schwankt. Mal sind die Reisbällchen zu fest gepresst, an einzelnen Tagen kommen abgepackte Ware und Instantsuppe aufs Zimmer statt der frisch zubereiteten Auswahl im Erdgeschoss. Der Wasserdruck in der Dusche ist schwach. Und aus dem Flur dringt viel ins Zimmer.
Wie der Aufenthalt gelingt
Reise mit der Kintetsu-Linie an, nicht über die JR-Strecke: Vom JR-Bahnhof läuft man rund zehn Minuten, und die Stadtbusse sind auf den großen Park ausgerichtet, nicht auf dieses Viertel. Wer einen JR-Pass nutzen will, sollte das vorher durchrechnen. Das Frühstück startet sehr früh in der Lobby im Erdgeschoss, was allen entgegenkommt, die vor den Reisegruppen bei den Tempeln losziehen wollen. Wer mit dem Auto oder Mietwagen kommt, meldet den Stellplatz im Parkhaus vorab an. Und bei mehreren Nächten gilt: Die sparsame Reinigung tauscht Handtücher und leert den Müll, macht die Betten aber nicht neu.
Für wen das Haus passt
Ein zweckmäßiges Bahnhofshotel für Reisende, die die Stadt tagsüber zu Fuß und mit der Bahn erkunden und abends nur ein sauberes, komplett ausgestattetes Zimmer brauchen. Der Preis, das enthaltene Frühstück und der ebenerdige Zugang direkt am Bahnsteigbereich sind die Argumente, dazu das Parkhaus für alle mit Mietwagen. Wer geräumige Zimmer, ruhige Flure oder ein Frühstück auf gleichbleibend hohem Niveau erwartet, sucht sich besser ein anderes Haus.

































