Kurze Wege, Frühstück und die Abendbar
Die Anbindung steht im Mittelpunkt: Bahn- und Busbahnhof liegen unmittelbar gegenüber, Supermärkte und Lokale reihen sich ringsum. Das Frühstück ist im Preis enthalten, mit frisch gebackenem Brot und wechselnden japanischen Beilagen. Am frühen Abend, zwischen etwa 18 und 21 Uhr, stehen Softdrinks und Alkoholisches ohne Aufpreis bereit, darunter regionale Sake-Sorten; Bier gehört nicht dazu.
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Wo das Haus Grenzen hat
Eine Schwachstelle ist der einzige Aufzug im Haus: Bei dieser Zimmerzahl wartest du spürbar, besonders morgens und mit Gepäck. Ein großes Gemeinschaftsbad, wie es manche von der Kette erwarten, gibt es hier nicht – wer deswegen bucht, bucht am Haus vorbei.
Wie der Aufenthalt gelingt
Besorg dir das Abendessen im Supermarkt gegenüber und iss es unten zur Zeit der Freigetränke – das passt zeitlich zusammen und drückt die Tageskosten weiter. Der Zimmerzugang läuft über einen Zahlencode statt einer Karte; ein Foto davon auf dem Handy erspart den Rückweg zur Rezeption, und ein förmliches Auschecken entfällt ohnehin. Für das Frühstück lohnt der Blick auf die Tafel in der Lobby, an der Gäste ihre geplante Essenszeit markieren: Daran lässt sich ablesen, wann der Andrang groß wird. Kissen und Pflegeprodukte stehen an der Rezeption zur Auswahl – wer spät zurückkommt, verpasst diese Auswahl leicht.
Für wen das Haus passt
Ein zweckmäßiges Businesshotel für Reisende, die Nara zu Fuß und mit der Bahn erkunden und im Zimmer vor allem schlafen. Der günstige Preis ist ein eigenes Argument, die Zimmer dagegen sind klein – zwei Personen mit großem Gepäck kommen sich in die Quere. Wer ein Thermalbad, ein Zimmer zum Arbeiten oder ein Haus ohne Aufzugsschlange sucht, findet in Nara passendere Adressen.

































