Was das Haus gut kann
Der Platz ist der größte Pluspunkt: breite Flure, große Bäder mit ausreichend Abstand zwischen Wanne und WC und Zimmer im gemischt japanisch-westlichen Stil, in denen auch eine fünfköpfige Familie unterkommt. Sauber ist es in der Regel. Der zweite Punkt ist die Küche: regionale Zutaten aus der Umgebung Naras, ein Reisbrei im Tontopf zum Frühstück und Menüs, die meist sorgfältig angerichtet sind. Dazu kommt die Dachterrasse, von der aus sich bei klarer Sicht die großen Tempel der Stadt und der Sonnenaufgang hinter dem Wakakusa beobachten lassen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Einschränkungen betreffen weniger das Zimmer als das Drumherum. Ein großes Gemeinschaftsbad gibt es nicht. Die Lage ist insgesamt nur mittelmäßig: In der Nähe gibt es eher wenige Restaurants, wer abends ohne Anfahrt essen gehen will, ist hier nicht optimal aufgehoben, und die Anbindung an den Flughafen ist schwach.
Wie der Aufenthalt gelingt
Mit dem Auto anreisen ist hier der Normalfall: Der Parkplatz ist großzügig und für Übernachtungsgäste kostenfrei, die Zufahrt allerdings eng. Allergien und Sonderwünsche vorher durchgeben. Für Familien lohnt das Zimmer mit Tatami-Bereich. Die Dachterrasse ist zweimal am Tag interessant: abends für die ruhige Stadtsilhouette, früh für den Sonnenaufgang. Und die Menüs zum Abendessen lohnen sich auch in der einfachsten Stufe.
Für wen das Haus passt
Gedacht für Reisende mit Mietwagen, die Nara und die Umgebung erkunden und abends Ruhe wollen – manche kommen gezielt wieder. Wer ohne Auto unterwegs ist, sollte die Lage prüfen: Sie liegt außerhalb der Fußwege zwischen den bekannten Tempeln. Und wer ein Gemeinschaftsbad zum festen Bestandteil einer Japanreise zählt, findet hier keines.

































