Anbindung, Ausblick und großzügige Grundrisse
Was dieses Haus trägt, ist die Erreichbarkeit. Kostenlose Shuttlebusse fahren mehrmals pro Stunde nach Sannomiya und Shin-Kobe, eine Station des Port Liner liegt über einen Steg trocken erreichbar nebenan, und zum Flughafen Kobe sind es rund zehn Minuten. Zweitens die Zimmer: in der Regel geräumig, mit großen Fenstern über Hafen, Flughafen und bei klarer Sicht bis Osaka. Drittens das Frühstück, das in der Regel gut ist und in mehreren Restaurants bis hinauf in die 30. Etage angeboten wird. Ein Supermarkt im Haus spart den Weg nach draußen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus ist groß und in Teilen alt. Die Schwächen liegen bei den Zimmern: Die Schlafqualität ist eine Schwachstelle, das Bad überzeugt meist nicht, und Fernseher und Klimaanlage enttäuschen in der Regel. Dazu kommen Zusatzkosten: Die Bar auf dem Dach kostet Eintritt, und Sauna und Pool sind für normale Zimmerkategorien kostenpflichtig.
Wie der Aufenthalt gelingt
Am Wochenende und zu Stoßzeiten das Frühstück vorab reservieren. Wer Wert auf Bad, Pool und Fitnessbereich legt, prüft die Executive-Etage im Hauptgebäude: Dort sind Lounge und Anlagen enthalten, statt einzeln abgerechnet zu werden. Für Verpflegung außerhalb der Restaurantzeiten gibt es einen Supermarkt im Erdgeschoss. Der Shuttle lässt sich ab beiden Bahnhöfen nutzen, was mit schwerem Gepäck den Unterschied macht.
Für wen das Haus passt
Die Stärke liegt bei Reisenden mit Termin: Messen und Kongresse auf Port Island liegen vor der Tür, der Flughafen ist nah, und das Haus ist auf Gruppen und Bankette eingerichtet. Ebenso passt es für Familien, die Platz und einen ruhigen Standort abseits des Innenstadttrubels suchen und die Anbindung über den Shuttle akzeptieren. Weniger passend ist es, wenn man abends zu Fuß durch Kobe ziehen will oder ein durchgängig frisch renoviertes Haus erwartet — die Qualität schwankt zwischen Hauptgebäude und Südflügel spürbar.



































