Eine Badelandschaft, die ihren Preis wert ist
Der Kern des Hauses ist die Thermenanlage, und sie überzeugt in der Regel: natürliche Quellbäder im Freien, Kräuter- und Kaltwasserbecken, Liegebäder und zwei Saunen, in denen Aufgüsse zelebriert werden. Für den Tageseintritt im Bereich von etwa tausend Yen sind Badekleidung und Handtücher enthalten — ungewöhnlich günstig. Dazu kommen weitläufige Ruhezonen mit Liegestühlen, Sitzsäcken und frei zugänglichen Manga. Die neueren Bereiche sind meist sauber, das Personal macht seine Sache in der Regel gut, und auch das Essen in Izakaya und Yakiniku-Restaurant im Haus ist meist gut.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die wiederkehrende Schwäche ist der Lärm: Übernachtungs- und Tagesgäste nutzen dieselben Bereiche, und in Sauna und Ruhebereich reden Gruppen mitunter über lange Strecken laut, teils bis nach zwei Uhr nachts auf der Hoteletage. Eine Aufsicht oder Hinweise auf leises Baden gibt es nicht. Zweiter Punkt ist der Andrang: volle Umkleiden, besetzte Föhnplätze, Warteschlangen an den Becken und ein zweiter Parkplatz, der abseits liegt. Für Übernachtungsgäste kommt hinzu, dass die Flure dunkel und muffig wirken und die Zimmer schlecht schallisoliert sind.
Wie der Aufenthalt gelingt
Entscheidend ist der Zeitpunkt: An einem Wochentagnachmittag oder früh am Morgen bleibt die Anlage ruhig, an Wochenenden, Feiertagen und in Ferienzeiten kippt die Stimmung. Für die beiden Restaurants im Haus lohnt sich eine Anmeldung, sonst entstehen Wartezeiten; wer flexibel ist, kann sich in beide eintragen und dorthin gehen, wo es schneller geht. Die Schuhschränke liegen hinter dem Empfangstresen — Schuhe also vor dem Anstellen verstauen, sonst muss man zurück. Für das Schuhfach wird eine Münze gebraucht. Bezahlt wird im Haus bargeldlos. Einen Safe gibt es nicht im Zimmer, sondern nur an der Rezeption.
Für wen das Haus passt
Als Tagesziel überzeugt die Anlage in der Regel: Für wenig Geld ein ganzer Tag mit Bädern, Sauna, Ruhezonen und Verpflegung, dazu Yukata bis in Kindergrößen, was gerade Familien entgegenkommt. Als Hotel überzeugt das Haus weniger — es richtet sich vor allem an Tagesgäste aus der Region, und Übernachtende haben davon eher Nachteile. Wer Ruhe zum Schlafen braucht, sollte das mitdenken; wer wegen des Badens kommt, bekommt viel für sein Geld.

































