Was das Haus gut kann
Zwei Dinge tragen dieses Haus: der Bade- und Saunabereich und die Lage. Der Wellnessbereich ist ein eigenständiger Grund, hier zu buchen, und das Beste am Aufenthalt – auch wenn anderes im Haus nicht überzeugt. Dazu kommt der Weg zum Bahnhof Fujisawa: rund vier Gehminuten, damit sind Enoshima und Kamakura schnell erreicht, und Gepäck lässt sich vor dem Einchecken und nach dem Auschecken an der Rezeption lassen. Das Haus tritt betont gestaltet auf und hebt sich damit von reinen Businesshotels der Umgebung ab.
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Wo das Haus Grenzen hat
Eine Schwachstelle ist der Geruch: Bad und Toilette riechen nicht selten muffig oder nach Abwasser, und auch Staub, klebrige Böden und ungenügend gelüftete Zimmer kommen vor. Auch der Empfang ist oft eine Schwachstelle – wie freundlich er ausfällt, hängt stark von der Person hinter dem Tresen ab.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der Wellnessbereich kostet extra und läuft nach Zeitfenstern: Wer ihn nutzen will, sollte den Termin gleich beim Einchecken festlegen, sonst ist der Wunschslot am Abend weg. Badebekleidung ist Pflicht und wird sonst gegen Gebühr geliehen – eigene mitnehmen spart Geld. Bei kurzen Aufenthalten wird das Zimmer nicht zwischendurch gereinigt; frische Handtücher holt man selbst. Wer empfindlich auf Gerüche reagiert, spricht das schon bei der Buchung an. Ein eigener Parkplatz fehlt, gerechnet wird mit einem Stellplatz in der Nachbarschaft. Abends ist das Viertel belebt und laut.
Für wen das Haus passt
Passend ist das Haus für alle, die Shonan, Enoshima und Kamakura ohne Auto erkunden und abends in die Sauna wollen – kurze Wege und ein Wellnessbereich, der deutlich über dem Rest des Hauses liegt. Wer dagegen einen hohen und verlässlichen Standard bei Sauberkeit, Ausstattung und Empfang erwartet, kann sich hier nicht darauf verlassen. Alleinreisende sollten wissen, dass die Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit unruhig ist.

































