Was das Haus gut kann
Das Thermalbad trägt das Haus: auffällig grünlich gefärbtes Wasser, Innenbecken, Freiluftbad und Sauna. Für manche ist es der Grund, dem Stadtzentrum von Otaru bewusst den Rücken zu kehren. Dazu kommen Frühstücksbuffet und Zimmergröße: Die Zimmer sind geräumig und traditionell eingerichtet, in höheren Kategorien mit eigenem Bad. Und es gibt einen großen, unproblematischen Parkplatz – mit Halbpension ist das Preisniveau günstig.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Abendessen ist nicht verlässlich: Meist überzeugt die Küche, doch immer wieder sind die Portionen zu klein und die Gänge fade abgeschmeckt, eher Routine als Handwerk. Die Lage außerhalb der Stadt hat zwei Seiten: Sie bringt die Ruhe am Onsen, und sie nimmt dir den Abend in Otaru.
Wie der Aufenthalt gelingt
Ohne Auto ist die Anreise umständlich. Der Bus vom Bahnhof Otaru fährt nur stündlich und füllt sich unterwegs – steig an der ersten Haltestelle direkt am Bahnhof ein. Bequemer ist ein Mietwagen, zumal Parkplätze reichlich vorhanden sind. Gegen die trockene Heizungsluft lohnt ein eigener Luftbefeuchter. Und wer nur das Bad will: Es gibt einen Tagestarif für Besucher ohne Übernachtung.
Für wen das Haus passt
Sinnvoll ist das Haus für Reisende mit Mietwagen, die Otaru, Niseko oder Sapporo ansteuern und abends ein richtiges Onsen wollen, ohne dafür den Preis eines Ryokans zu zahlen. Wer dagegen ohne Auto reist, Wert auf ein modernes Zimmer legt oder das Abendessen zum Mittelpunkt des Aufenthalts machen will, sollte die Alternativen im Stadtzentrum prüfen.

































