Was das Haus gut kann
Zwei Dinge stehen im Mittelpunkt: das Bad und das Buffet. Neben dem großen Bad im Haus steht Gästen die benachbarte Tagesanlage offen, die mit mehreren Freiluftbecken, Sauna, Ruheraum, Massagesesseln und Manga-Ecke deutlich mehr Auswahl bietet als das Hotelbad selbst. Das Frühstück fährt japanische, westliche und chinesische Gerichte in großer Breite auf. Dazu kommen die für japanische Verhältnisse geräumigen Tatami-Zimmer, das Fußbad auf der Aussichtsterrasse und die Zimmerkategorien mit eigenem Freiluftbad – der Höhepunkt des Hauses.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Zustand des Hauses zeigt deutliche Gebrauchsspuren: abgewohnte Bäder, harte Futons, fehlende Verdunkelung und wenige Steckdosen. Auch das Buffet ist nicht jedermanns Sache – neben der Vielfalt steht kräftig gewürzte Massenware, und manche Gerichte kommen lauwarm an. Der Zubringerbus fährt selten, ist zu Stoßzeiten voll und stellt früh den Betrieb ein.
Wie der Aufenthalt gelingt
Lies die Zimmerkategorie genau und lass dir im Zweifel vor der Buchung schriftlich bestätigen, welche Art Bad im Zimmer steht. Ein Verlängerungskabel gehört ins Gepäck, Steckdosen sind knapp. Plane die benachbarte Thermalanlage fest ein, sie ist der eigentliche Gewinn; der Weg dorthin führt bergauf und ohne Handlauf, was mit eingeschränkter Mobilität heikel ist. Vom Bahnhof läuft man ansteigend und mit einigen Abzweigungen — beim ersten Mal lieber den Fahrweg nehmen. Und eine Nacht reicht in der Regel aus.
Für wen das Haus passt
Für alle, die in Hakone viel Badezeit zu einem moderaten Preis wollen und mit einem großen, traditionellen Haus samt Gebrauchsspuren gut leben können. Familien und Gruppen finden Tischtennis, Karaoke und Buffet unter einem Dach. Wer auf die Qualität des Quellwassers, ruhige Gediegenheit oder frisch renovierte Zimmer Wert legt, ist in Hakone anderswo besser aufgehoben.

































