Was das Haus gut kann
Das Frühstück ist in der Regel ein Pluspunkt: eine Mischung aus japanischen und westlichen Gerichten, bei der zügig nachgelegt wird. Auch der Service stimmt meist – vom reibungslosen Ein- und Auschecken bis zur gründlichen Zimmerreinigung. Der zweite rote Faden ist die Gestaltung. Fassade, Lobby und die kräftige Farbgebung sind ungewöhnlich markant, das Bad der Deluxe-Kategorie ist ein Höhepunkt für sich. Betten und Zimmerzuschnitt überzeugen ebenfalls.
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Wo das Haus Grenzen hat
Echte Schwachstellen hat das Haus kaum. Planen solltest du zwei Dinge: Das Lounge-Angebot am frühen Abend fällt nicht immer gleich aus — wer wegen dieses Extras bucht, erfragt den aktuellen Umfang vor der Buchung, statt fest mit Kuchen und Desserts zu rechnen. Und mit dem Nahverkehr ist das Haus nur mittelmäßig angebunden; die Stärke der Lage sind Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, nicht die Bahn.
Wie der Aufenthalt gelingt
Früh anreisen zahlt sich doppelt aus: Die kostenlosen Getränke und die Lounge-Zeiten liegen am Nachmittag und frühen Abend, wer erst gegen 18 Uhr eincheckt, hat davon wenig. Der Check-out um zwölf Uhr wird dagegen konsequent gehandhabt – plane ihn fest ein. Bei der Zimmerwahl lohnt die Deluxe-Kategorie mit Kingsize-Bett, vor allem wegen des Badezimmers. Zur Anreise: Nakasu-Kawabata und Tenjin-Minami erreichst du zu Fuß, allerdings mit etwas mehr Zeit als fünf Minuten. Die leicht abseitige Lage sorgt dafür im Gegenzug für Ruhe.
Für wen das Haus passt
Wer auf Architektur und Interieur anspringt, findet hier das eigenwilligste Haus im Umkreis. Auch als ruhiger Rückzugsort für ein bis zwei Nächte abseits der großen Ausgehmeile funktioniert es gut. Weniger passend ist es für Reisende, denen ein großes Buffet wichtig ist oder die vegetarisch beziehungsweise vegan essen. Das Verhältnis von Leistung und Preis stimmt in der Regel.
































