Highlight
Zambra-Flamenco in einer Cueva
Die für den Sacromonte typische Flamenco-Form wird abends in den Höhlenlokalen entlang des Camino del Sacromonte aufgeführt.
◆ STADTVIERTEL · GRANADA
Hinter dem Albaicín klettert der Sacromonte an den Hängen des Cerro de San Miguel hinauf – das alte Gitano-Viertel Granadas, berühmt für seine in den Fels gegrabenen Höhlenwohnungen und die Zambra, eine flamenco-arabische Tanztradition. In den weiß gekalkten Cuevas am Camino del Sacromonte wird bis heute fast jeden Abend Flamenco getanzt, umgeben von Kaktusfeigen und Blick auf die Alhambra.
Der Sacromonte entstand ab dem 15. Jahrhundert, als sich Gitanos am Hang des Valparaíso niederließen und Wohnungen in den weichen Fels gruben. Zwischen den Kaktusfeigen wurden diese Höhlen zum Zuhause für jene, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden – Mauren und Juden nach der Reconquista, Morisken, Gitanos. Aus dieser Mischung entstand die Zambra: eine Verbindung von Flamenco mit Klängen und Tänzen arabischen Ursprungs, die bis heute in den Cuevas aufgeführt wird.
Das Viertel zieht sich entlang einer einzigen, schmalen Hauptstraße den Berg hinauf: dem Camino del Sacromonte, dem alten maurischen Weg nach Guadix. Hier reihen sich die größten und malerischsten Höhlenhäuser und die meisten Tablaos und Flamenco-Lokale aneinander. Im Barranco de los Negros liegt das Museo Cuevas del Sacromonte – ein ethnografisches Freilichtzentrum mit elf original begehbaren Höhlen, die Wohnen, Werkstätten und die Geschichte des Flamenco zeigen, dazu ein weiter Blick auf Alhambra und Generalife.
Ganz oben thront die Abadía del Sacromonte aus dem 17. Jahrhundert, erbaut nach dem Fund der Gebeine des Stadtpatrons San Cecilio. Wer weiter steigt, erreicht den Mirador de San Miguel Alto mit einem der weitesten Panoramen über Granada. Der Sacromonte ist rauer, stiller und weniger glattgebügelt als der Albaicín – genau das macht seinen Reiz aus.
01 · Highlights
Highlight
Die für den Sacromonte typische Flamenco-Form wird abends in den Höhlenlokalen entlang des Camino del Sacromonte aufgeführt.
Highlight
Elf begehbare Originalhöhlen im Barranco de los Negros zeigen das Höhlenleben und die Geschichte des Flamenco – mit Alhambra-Blick.
Highlight
Die einzige enge Hauptstraße des Viertels, gesäumt von weiß gekalkten Höhlenhäusern und Tablaos.
Highlight
Barocke Abtei aus dem 17. Jahrhundert am oberen Ende des Viertels, errichtet über den Höhlen mit den Reliquien San Cecilios.
Highlight
Aussichtspunkt hoch über dem Hang mit weitem Rundblick über Granada, Albaicín und Sierra Nevada.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
04 · Hotels
Noch keine Hotels hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Zambra ist eine im Sacromonte beheimatete Flamenco-Form mit Einflüssen arabischer Musik und Tänze. Sie wird traditionell in den Höhlenwohnungen aufgeführt, was ihr eine besonders intime, ursprüngliche Atmosphäre gibt.
Ja. Die Höhlenlokale sind klein und gerade abends schnell ausgebucht. Es gibt Shows mit und ohne Abendessen oder Tapas – die reine Show ist meist günstiger.
Am bequemsten mit dem Minibus C34 ab Plaza Nueva, der den Camino del Sacromonte hinauffährt. Wer gut zu Fuß ist, geht über den Albaicín und den Paseo de los Tristes hin – ein schöner, aber ansteigender Weg.
Ja, das Museo Cuevas del Sacromonte zeigt elf original eingerichtete Höhlen und ist tagsüber geöffnet – ideal, um das Höhlenleben und die Flamenco-Geschichte ohne Show zu verstehen.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für Sacromonte ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.