Andalusien — der maurische Süden der maurische Süden
Andalusien ist das Spanien aus den Klischees — und übertrifft sie doch. Hier stehen die drei großen maurischen Wahrzeichen des Landes fast in Sichtweite voneinander: die Alhambra über Granada, die Mezquita von Córdoba mit ihrem Wald aus Doppelbögen und der Alcázar samt riesiger Kathedrale in Sevilla. Dazwischen liegen die Pueblos Blancos, die weißen Bergdörfer, und das spektakulär über einer Schlucht thronende Ronda.
Erwarten darf man Glut und Lebensfreude zugleich: Flamenco in den Bars von Sevilla, blumengeschmückte Innenhöfe (Patios) in Córdoba, die Albaicín- und Sacromonte-Viertel unter der Alhambra, dazu die Strände der Costa del Sol rund um Málaga, das sich vom Badeort zur lebendigen Kunststadt gemausert hat. Im Hochsommer wird es in Sevilla und Córdoba regelmäßig über 40 Grad — Stadtbesichtigungen gehören dann in den frühen Morgen oder Abend.