Die kurze Antwort
Römerzeitliche Steinbrüche am Ochi mit liegengebliebenen monolithischen Säulen aus Cipollino-Marmor.
An den Südhängen des Ochi, zwischen den Dörfern Mekounida und Aetos, bauten römische Steinmetze den grün geaderten Karystischen Cipollino-Marmor ab, lateinisch marmor carystium. An der Fundstelle Kylindri am oberen Ende des Myli-Tals liegen mehrere bis zu zwölf Meter lange monolithische Säulen bis heute halbfertig im Fels, von den Einheimischen Kylindri, die Walzen, genannt. Aus diesen Brüchen stammen die Säulen in der Hadriansbibliothek in Athen und auf dem römischen Forum. Schon Strabon rühmte die Karystischen Monolithsäulen, im Jahr 17 n. Chr. wurden die Brüche kaiserlicher Besitz. Tipp: Die Fundstelle erreichst du auf einer Wanderung ab Myli, der Besuch lässt sich gut mit der Ochi-Tour verbinden.
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