Was das Haus gut kann
Die Lage schlägt hier alles andere: Das Haus liegt mitten im Ausgehviertel, wenige Minuten zu Fuß von Bahnhof, Markt, Vergnügungsmeile und großen Kaufhäusern entfernt, mit Elektronikmarkt und Discounter fast vor der Tür. Der zweite Punkt ist die Ausstattung für Reisende. Am Nachmittag öffnet eine kostenlose Lounge mit Bier, Sake, Softdrinks, Snacks und einem Pfannkuchenautomaten. Dazu kommen ein Waschraum mit vielen Maschinen und Trocknern ohne Aufpreis, ein Gerät zum Komprimieren der Kleidung und eine Gepäckaufbewahrung. Auch das Frühstück ist gut.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Zustand einzelner Zimmer schwankt stark. Das Haus renoviert offenbar etagenweise: Mal bekommst du ein modernes, geräumiges Zimmer, mal einen sichtbar abgenutzten, fleckigen Teppichboden. Der zweite wiederkehrende Punkt ist die Klimatisierung: Sie wird zentral gesteuert, der Regler im Zimmer wirkt kaum. Dazu kommen muffig riechende Waschmaschinen, Trockner, die nicht richtig trocknen, und deutlicher Rauchgeruch in Raucherzimmern.
Wie der Aufenthalt gelingt
Wasch morgens, nicht abends — der Waschraum ist nach der Rückkehr der Gäste voll. Buche das Nichtraucherzimmer früh; wer ersatzweise ein Raucherzimmer nimmt, muss mit spürbarem Geruch rechnen. Rechne die Übernachtungssteuer ein, die vor Ort zusätzlich anfällt. Und plane die Anfahrt: Der Eingang liegt in einer Seitengasse, in der Taxis nicht direkt halten können — rund hundert Meter Fußweg mit Gepäck sind einzukalkulieren.
Für wen das Haus passt
Für Städtereisen mit vollem Programm ist das Haus fast konkurrenzlos: Du kommst zwischendurch zurück, ruhst dich aus und ziehst wieder los, ohne je ein Verkehrsmittel zu brauchen. Familien haben zusätzlich Waschmaschinen, Frühstücksbuffet und die Lounge als Entlastung. Wer dagegen Wert auf durchgehend neuwertige Zimmer, eine exakt regelbare Klimaanlage oder eine ruhige Adresse legt, sollte woanders suchen. Genau daran — nie an der Lage — scheitert es hier.






























