Die kurze Antwort
Paddeln durch die Mangrovenwälder am Miyara-Fluss – Schlammspringer, Winkerkrabben, subtropischer Dschungel.
Bei Ebbe liegt zwischen den Stelzwurzeln am Miyara-Fluss der blanke Schlick frei, und darauf sitzen Winkerkrabben und Schlammspringer. Ishigaki hat einen der größten Mangrovenbestände Japans, und geführte Kajaktouren paddeln genau dort flussaufwärts zwischen den Wurzeln hindurch.
Weil das Wasser im Mangrovengürtel stillsteht, ist die Tour auch für Anfänger machbar – gepaddelt wird nicht gegen eine Strömung, sondern langsam durch subtropischen Dschungel. Die Startzeiten richten sich nach den Gezeiten und nicht nach einem festen Fahrplan, hängen also vom jeweiligen Tag ab. Für die Tour selbst sollte man rund drei Stunden einplanen.
Die Ausrüstung stellt der Anbieter. Mitbringen sollte man vor allem Sonnenschutz und Wechselkleidung.
Der Mangrovenwald am Miyara-Fluss steht seit 1972 als nationales Naturdenkmal Japans unter Schutz.
Beide Ufer säumt ein 20 bis 50 Meter breiter Mangrovenstreifen, der rund 1,5 Kilometer ab der Mündung reicht.
Ohne Boot geht es auch: Bei Ebbe zeigt schon die Miyara-Brücke den Blick auf die Wurzeln samt Grundeln.
Nach starkem Regen spült Erde von den Feldern in den Fluss und färbt die Miyara-Bucht rot.
Fragen
Der Wasserstand im Mangrovengürtel bestimmt, wo sich paddeln lässt und was sichtbar wird. Bei Ebbe liegt der Schlick zwischen den Stelzwurzeln frei, und dort sitzen Winkerkrabben und Schlammspringer. Deshalb legt der Anbieter die Zeiten nach den Gezeiten fest statt nach einem festen Fahrplan.
Ja. Das Wasser zwischen den Mangroven steht still, es geht also nicht gegen Strömung, sondern langsam zwischen den Stelzwurzeln hindurch. Die Touren sind geführt und ausdrücklich auch für Anfänger gedacht.
Vor allem die Tiere des Wattbodens: Winkerkrabben und Schlammspringer, die bei Ebbe auf dem freiliegenden Schlick sitzen. Dazu der Mangrovenbestand am Miyara-Fluss selbst, einer der größten Japans, und der subtropische Bewuchs an den Ufern.
Üblich sind rund drei Stunden für die geführte Tour flussaufwärts und zurück. Da die Startzeit an den Gezeiten hängt, lässt sich der Tag darum herum planen – nicht umgekehrt.
Nein, das Kajak und die Ausrüstung stellt der Anbieter. Selbst mitbringen sollte man Sonnenschutz und Wechselkleidung, da man beim Paddeln in den Mangroven nass werden kann.
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