Was das Haus gut kann
Das Frühstück ist meist ein Pluspunkt: Das Angebot wechselt täglich, und der Kaffee wird frisch aufgebrüht. Auch die Lage spricht für das Haus – ein bis zwei Gehminuten zum Bahnhof JR Nara, mit Bushaltestellen vor dem Bahnhof, von denen aus die Sehenswürdigkeiten der Stadt angefahren werden. Am Empfang bekommst du in der Regel ausführliche und geduldige Auskünfte, am Telefon wie am Tresen. Das Gemeinschaftsbad und die geräumigeren Zimmerkategorien runden das Bild ab.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der eine Reibungspunkt sind Raucherzimmer: Wer spät bucht, landet leicht in einem, und dort hängt der Rauchgeruch. Der andere: Das Haus ist hellhörig, Schritte auf dem Flur, Gespräche und Geräusche aus den Nachbarzimmern dringen durch.
Wie der Aufenthalt gelingt
Ein Nichtraucherzimmer früh sichern, notfalls telefonisch bestätigen lassen. Beim Parken lohnt der Blick über den Hoteleigenen hinaus: Dort wird pro Einfahrt abgerechnet, nicht pro Nacht, wer also tagsüber unterwegs ist, zahlt mehrfach. Parkhäuser in ein bis zwei Gehminuten Entfernung kosten oft weniger für 24 Stunden. Zum Frühstück besser vor halb neun kommen, danach wird nicht mehr aufgefüllt. Gepäck nimmt die Rezeption vor der Anreise und nach der Abreise entgegen. Wer leicht aufwacht, packt Ohrstöpsel ein.
Für wen das Haus passt
Ein solides Quartier für Individualreisende, die Nara mit Bahn und Bus erkunden und Wert auf ein warmes Frühstück und kurze Wege legen. Familien finden einen barrierearmen Eingang, Waschmaschinen im Erdgeschoss und Zimmer mit getrenntem WC – ein Wickeltisch fehlt allerdings. Wer nachts jedes Geräusch hört oder auf rauchfreie Räume angewiesen ist, sollte die Buchung vorher absichern.

































