Was das Haus gut kann
Was trägt, ist die Lage: Das Haus steht unmittelbar an einer Station, die von einer JR-Linie und der U-Bahn bedient wird, vier Stationen vom Hauptbahnhof entfernt; ein Supermarkt liegt gleich über die Kreuzung. Zweitens das Frühstück, das in der Regel überzeugt – mit seiner Auswahl und mit Spezialitäten der Stadt wie Aal auf Reis, Nudeln in dicker Sauce und frittierten Garnelen. Drittens die Zimmergröße: Weil das Gebäude als Bankett- und Hochzeitshaus konzipiert wurde, fallen selbst einfache Kategorien großzügiger aus als im typischen Businesshotel. Dazu kommen Waschmaschine, Getränkeautomat, Massagesessel und eine frei zugängliche Manga-Sammlung.
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Wo das Haus Grenzen hat
Zwei Schwächen wiederholen sich. Erstens der Zustand der Zimmer: Die Sauberkeit schwankt, und der Schlaf ist oft nicht erholsam. Zweitens der Empfang, der nicht immer aufmerksam ist. Auch Anweisungen zum Parken fallen mitunter unklar aus.
Wie der Aufenthalt gelingt
Komm mit der Bahn. Der Eingang liegt direkt gegenüber einem U-Bahn-Ausgang, während die Tiefgarage weit von der Rezeption entfernt ist und die Wegführung dorthin unklar. Buche das Frühstück mit — es gehört zu den Stärken des Hauses. Prüfe vorher den Preis: Für das Gebotene ist die Rate eher hoch, vergleiche mit günstigeren Häusern der Umgebung. Restaurants stehen nicht direkt vor der Tür, im Umkreis einiger hundert Meter findet sich aber etwas.
Für wen das Haus passt
Sinnvoll für preisbewusste Reisende, die vor allem einen verkehrsgünstigen Schlafplatz brauchen: für ein Spiel im Stadion, einen Termin, eine Nacht zwischen zwei Etappen. Die Zimmerfläche und das Frühstück sind dafür mehr, als der Preis vermuten lässt. Wer Wert auf einen gepflegten Zustand und einen aufmerksamen Empfang legt, sollte Alternativen prüfen — das schreiben auch Gäste, die dem Haus am Ende drei Sterne geben.

































