Was das Haus gut kann
Das Personal ist meist aufmerksam, und das zeigt sich an Kleinigkeiten – Rücksicht auf Allergien, ein Tisch abseits, wenn Kinder mitessen. Ebenso überzeugt das Haus selbst: eine ehemalige Villa der Familie Iwasaki am Ashi-See, mit Park, Azaleen und Rhododendren, besonders zur Blüte im Mai. Das Thermalbad und die Lage direkt am Wasser sind in der Regel klare Stärken. Auch die zwei Restaurants, ein französisches und ein japanisches, sind meist gut.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenze liegt in der Substanz mancher Zimmer: Dort sind die Teppiche abgewohnt und die Möbel alt, und der Zustand passt nicht immer zum Preis. Sauber ist es in der Regel trotzdem — wie das Haus wirkt, hängt sichtbar am einzelnen Zimmer. Auch der Service ist nicht einheitlich: Meist ist er gut, mitunter werden Gänge aber hastig serviert und knapp erklärt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Beide Restaurants nehmen nur mit Reservierung. Melde Allergien oder besondere Wünsche vor der Anreise an – darauf geht das Haus ein. Das Frühstück kommt à la carte und nicht als Buffet; wer ein Buffet erwartet, plant besser um. Der kostenlose Shuttle fährt im Zwanzig-Minuten-Takt, zu Fuß ist es eine knappe Viertelstunde. Nutze den späten Check-out um zwölf Uhr für ein zweites Bad oder eine Runde durch den Garten; von der Aussichtsebene im fünften Stock ist bei klarer Sicht der Fuji zu sehen.
Für wen das Haus passt
Ein ruhiges Haus für Erwachsene. Auch Alleinreisende sind hier nicht deplatziert, Paare finden am See Gelassenheit, und Familien profitieren von einer entgegenkommenden Tischplanung. Wer eine Auszeit mit Bad, Garten und langen Mahlzeiten sucht, ist hier richtig; wer bei diesem Preis eine durchgehend neuwertige Ausstattung erwartet, wird am ehesten enttäuscht. Das Gelände ist hügelig; wer schlecht zu Fuß ist, sollte das einkalkulieren.

































