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Miradouro Eira do Serrado
Der berühmte Aussichtspunkt hoch über dem Tal, von dem der Blick fast senkrecht auf die Häuser des Curral fällt.
◆ STADTVIERTEL · CÂMARA DE LOBOS
Kein Ort auf Madeira ist dramatischer gelegen als das Curral das Freiras. In einem fast kreisrunden Talkessel, von steilen Bergwänden vollständig umschlossen, liegt das Dorf tief unter den Gipfeln – der „Pferch der Nonnen“. Den Namen verdankt es den Schwestern des Klosters Santa Clara in Funchal, die im 16. Jahrhundert vor Piratenangriffen hierher flohen und ihren Besitz im unzugänglichen Tal versteckten. Lange war das Dorf nur über steile Saumpfade erreichbar; heute führt eine Straße durch Tunnel hinab. Berühmt ist das Curral für seine Esskastanien, die in Suppe, Likör und Kuchen verwandelt werden – und für den Blick vom Eira do Serrado, der wie aus dem Flugzeug auf die Häuser fällt.

Die Geschichte des Curral das Freiras ist eine Fluchtgeschichte. Als 1566 französische Korsaren Funchal überfielen und plünderten, flohen die Schwestern des Klosters Santa Clara mit ihrem Besitz in dieses abgeschiedene Bergtal, das von hohen Felswänden geschützt ist. Der „Pferch der Nonnen“ war so unzugänglich, dass er als sicheres Versteck galt. Aus jener Zeit stammt der Name, der dem Tal bis heute seinen Charakter gibt.
Lange war das Dorf nur über schmale, steile Saumpfade erreichbar; erst im 20. Jahrhundert wurde eine Straße durch das Gestein getrieben, die heute in Serpentinen und Tunneln hinab ins Tal führt. Diese Abgeschiedenheit hat eine eigene Kultur bewahrt. Berühmt ist das Curral vor allem für seine Esskastanien: Im Herbst dreht sich alles um die castanha – es gibt Kastaniensuppe, Kastanienkuchen (bolo de castanha) und den kräftigen Kastanienlikör (licor de castanha), die man in den kleinen Lokalen des Dorfes probiert.
Den spektakulärsten Blick auf das Tal bietet nicht das Dorf selbst, sondern der Aussichtspunkt Eira do Serrado hoch oben am Kraterrand. Von hier fällt der Blick fast senkrecht auf die winzigen Häuser und Terrassen tief unten, umgeben von den Gipfeln des Inselinneren. Ein kurzer Pfad führt zum besten Aussichtsfelsen – an klaren Tagen einer der eindrucksvollsten Ausblicke Madeiras.
01 · Highlights
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Der berühmte Aussichtspunkt hoch über dem Tal, von dem der Blick fast senkrecht auf die Häuser des Curral fällt.
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Kastaniensuppe, bolo de castanha und der kräftige Kastanienlikör – die kulinarische Spezialität des Tals.
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Der historische Pfad vom Eira do Serrado hinab ins Dorf folgt dem alten Saumweg der Nonnen.
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Die Dorfkirche im Talgrund, Mittelpunkt des Curral und des herbstlichen Kastanienfests.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name bedeutet „Pferch der Nonnen“. Als 1566 Korsaren Funchal überfielen, flohen die Schwestern des Klosters Santa Clara in dieses abgeschiedene Bergtal und verbargen dort ihren Besitz. Die schützenden Felswände machten das Tal zu einem sicheren Versteck – daher der Name.
Alles rund um die Esskastanie: Kastaniensuppe, Kastanienkuchen (bolo de castanha) und den kräftigen Kastanienlikör (licor de castanha). Das Dorf ist für diese Spezialitäten berühmt, und im November feiert es ein eigenes Kastanienfest.
Vom Miradouro Eira do Serrado hoch über dem Tal. Von diesem Aussichtspunkt fällt der Blick fast senkrecht auf die Häuser tief unten im Talkessel. Ein kurzer Pfad führt zum besten Aussichtsfelsen; an klaren Tagen gehört der Ausblick zu den eindrucksvollsten der Insel.
07 · In der Nähe
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