◆ BEST OF · MÜNCHEN
Schatten unter Kastanien, eine kühle Maß und die eigene Brotzeit auf dem Tisch — der Biergarten ist Münchens Wohnzimmer im Freien. Hier sind die zwölf besten, von der Riesenanlage bis zum versteckten Kleinod.
Ein echter Biergarten erkennt man daran, dass man sein eigenes Essen mitbringen darf — ein altes Münchner Recht. Gekauft wird nur das Bier. Also: Radi, Brezn und Obatzda in den Korb, und ab unter die Kastanien.
Die Bäume sind kein Zufall: Früher kühlten sie die Bierkeller darunter. Heute spenden sie den Schatten, der einen Münchner Sommer erträglich macht.
01 · Die Auswahl
02 · Biergarten-Knigge
Nur an den unbedienten Bierbank-Bereichen — nicht an den eingedeckten Tischen mit Tischdecke.
Meist 1–2 € pro Krug, an der Pfandrückgabe zurück. Den Krug nicht mitnehmen.
Im Biergarten gibt es Selbstbedienung an der Schänke; nur die Wirtsgarten-Bereiche werden bedient.
An langen Bänken setzt man sich zusammen. „Ist hier noch frei?" gehört dazu.
Biergärten sind Schönwetter-Orte. Bei Regen geht es in den zugehörigen Bierkeller — oder siehe „München bei Regen".
03 · Für jeden Anlass
An der Isar grillen, die Füße ins Wasser, eine Maß aus dem Kiosk — so verbringen Münchner ihren Sommer-Sonntag.
04 · Häufig gefragt
Ja — im Selbstbedienungs-Bereich eines echten Biergartens. An eingedeckten Wirtsgarten-Tischen bestellt man von der Karte.
Etwa April bis Oktober, wetterabhängig. Die großen öffnen ab dem ersten warmen Wochenende.
Immer — Spezi, alkoholfreies Weißbier, Apfelschorle. Niemand muss Bier trinken.
✦ Biergarten-Tour
Wir bauen dir eine Biergarten-Runde mit Isar-Spaziergang dazwischen.
Sag uns, ob mit Kindern, zum Date oder zünftig — wir finden den Garten.
Weiterlesen · München Hubs