Was das Haus gut kann
Der Service prägt den Aufenthalt: Aufmerksamkeiten zu Jahrestagen, das Aufdecken am Abend während des Abendessens, eine Betreuung, die Wünsche vorwegnimmt. Das zweite Muster ist die Atmosphäre. Das Haus eröffnete 1997 als erstes seiner Marke in Japan, und Antiquitäten, Gemälde und der Nachmittagstee in der Lobbylounge tragen sie bis heute.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Das Frühstück trifft nicht jeden: Auswahl und Extras wie unbegrenzter Schaumwein stehen lauwarm servierten Suppen und Backwaren ohne Frische gegenüber. Auch das Tempo stimmt nicht immer: Das Einchecken dauert, die Lounge ist dünn besetzt, im Restaurant hakt die Verständigung. Preis und Leistung passen nicht durchgehend zusammen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Anreise: Vom Hauptbahnhof sind es rund sieben bis acht Gehminuten – nimm den unterirdischen Weg, der die Kreuzungen spart und bei Regen trocken bleibt. Ein Taxi brauchst du nicht. Familien: Kinderbett und nebeneinanderliegende Zimmer sind nicht garantiert; lass dir den Wunsch vor der Anreise schriftlich bestätigen. Wasserbereich: Für Pool und Spa gelten Regeln zu Badekappe und Abdeckung von Tätowierungen, das Nötige stellt das Haus. Zeitpunkt: In den Randzeiten sind Empfang und Lounge entspannter. Und wer nur zum Frühstück kommt, prüft den Preis vorher.
Für wen das Haus passt
Ein klassisches Stadthotel für Reisende, denen Atmosphäre und persönliche Betreuung mehr bedeuten als neueste Technik. Die Lage taugt für Geschäftsreise wie Städtetrip: Einkaufsviertel und Bahnhöfe liegen in Laufweite. Wer ein durchgestyltes, technisch aktuelles Haus erwartet oder das Frühstück zum Hauptargument macht, vergleicht besser vorher.
































