Platz, Küche und Meerblick
Das Haus war ursprünglich eine Ferienwohnanlage, und genau das ist sein Argument: Die Zimmer sind meist geräumig, mit getrennten Schlaf- und Wohnbereichen, eigener Küche und geräumigen Bädern. Wer mit Kindern oder länger unterwegs ist, kann im Supermarkt einkaufen und im Zimmer essen – ein echter Vorteil. Die Aussicht ist in der Regel ein Pluspunkt, vom Meer bis zum abendlichen Sternenhimmel; Strand und Park liegen direkt nebenan. Auf dem Frühstücksbuffet stehen okinawanische Gerichte, und Fahrräder lassen sich ausleihen.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Der Zustand des Gebäudes ist der Knackpunkt: Wiederkehrend ist ein muffiger Geruch in den Zimmern, den die Küstenlage erklären mag, aber nicht entschuldigt. Auch Lärm kann stören, von der Wohnung darüber bis zum Dauerbrummen im Außenbereich. Das Frühstück ist ein Kompromiss: okinawanische Gerichte auf dem Buffet, aber nicht immer genug davon.
Wie der Aufenthalt gelingt
Komm zum Frühstück lieber früh: Es wird nicht konsequent nachgelegt, und beliebte Gerichte fehlen später. Die Zimmerreinigung erfolgt nicht täglich, sondern in mehrtägigem Abstand – Handtücher und Müll werden aber jeden Tag erledigt; Staubsauger und Wischer gibt es auf Nachfrage an der Rezeption. Wer selbst kochen will, klärt vorher, welche Ausstattung im Zimmer liegt und was gegen Gebühr dazukommt. Ohne Mietwagen wird es unbequem: Ein Taxi in Richtung Hafen und Zentrum kostet rund 1.000 Yen. Und wer Insekten in den offenen Außengängen scheut, sollte das vor der Buchung einkalkulieren.
Für wen das Haus passt
Das ist eine Adresse für Familien und Gruppen, die vor allem Fläche, Küche und Aussicht brauchen und dafür ein in die Jahre gekommenes Gebäude in Kauf nehmen. Wer vorher weiß, dass hier eine ältere Wohnanlage vermietet wird, kommt auf seine Kosten; wer Hotelstandard erwartet, wird enttäuscht. Für einen kurzen Aufenthalt mit hohem Anspruch an Ausstattung und Sauberkeit ist das Haus die falsche Wahl.
































