Frühstück und die Lage am Fähranleger
Zwei Dinge tragen dieses Haus. Erstens die Adresse direkt gegenüber dem Terminal, von dem die Boote zu den Nachbarinseln Iriomote und Taketomi ablegen; der Busbahnhof liegt hinter dem Gebäude, Markt, Izakayas und Souvenirläden im Zentrum sind zu Fuß erreichbar. Zweitens das Frühstück, das in der Regel gut ist: ein großes Buffet mit regionalem Schwerpunkt – Sashimi, Gerichte mit Ishigaki-Rind, frisch gebackenes Brot, dazu westliche und japanische Standards. Dazu kommen ein großes Gemeinschaftsbad, kostenlose Begrüßungsgetränke bis in den späten Abend und ein Tourenschalter neben der Rezeption.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Zustand der Zimmer hängt spürbar vom Flügel ab. In den älteren Gebäudeteilen lassen Sauberkeit und Pflege nach, dort fallen Staub und muffiger Geruch auf; die renovierten Zimmer sind deutlich besser. Der Preis ist in der Regel angemessen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag beim Buchen nach dem Gebäudeteil – Staub und Geruch betreffen die älteren Flügel, die renovierten Zimmer sind deutlich besser. Bemerkst du beim Einzug einen Mangel, sprich ihn sofort an der Rezeption an. Das Frühstücksbuffet ist gleich zur Öffnungszeit am vollsten, eine Stunde später deutlich ruhiger. Das Gemeinschaftsbad schließt am Abend um 23 Uhr, was nach einem späten Essen knapp werden kann. Ein hoteleigener Parkplatz fehlt; genutzt wird ein Parkplatz am Inselterminal.
Für wen das Haus passt
Als Basis für Inselhopping ist die Adresse schwer zu schlagen: Wer täglich früh auf ein Boot will, spart hier jeden Morgen den Transfer. Auch für Reisende ohne Auto passt das Haus, weil Busbahnhof und Zentrum fußläufig liegen. Wer dagegen ein neuwertiges Resort mit makelloser Ausstattung erwartet, liegt falsch — das ist ein gewachsenes, mehrfach erweitertes Traditionshaus, dessen Charme und dessen Schwächen aus derselben Geschichte stammen.

































