Was das Haus gut kann
Das Frühstück setzt auf die Region: Kanazawa-Oden, gegrillter Schwarzkehl-Seebarsch und Chazuke-Variationen mit Fisch – also Gerichte, die man in Standard-Businesshotels nicht bekommt. Ein Pluspunkt ist der Zuschnitt der Zimmer, die für den aufgerufenen Preis meist großzügig ausfallen; im Vergleich mit günstigen Ketten am Bahnhof ist man hier in der Regel deutlich besser untergebracht. Dazu kommen kostenlose Parkplätze, eine ruhige Hanglage abseits des Trubels und ein Personal, das meist freundlich ist.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus stammt aus der Hochphase der Showa-Zeit, und das merkt man. Die Zimmer sind dunkel, und auch über die Schalter lässt sich daran nichts ändern. Die Armaturen haben keinen Thermostat: Warm- und Kaltwasser werden getrennt geregelt, die Duschtemperatur schwankt entsprechend. Die Ausstattung ist gepflegt, aber alt. Der zweite Punkt ist die Lage: Rund 20 Minuten zu Fuß bis zum Bahnhof, der nächste Supermarkt gut sieben Minuten entfernt. Ohne Auto braucht es Planung.
Wie der Aufenthalt gelingt
Getränke, Snacks und alles, was man abends im Zimmer braucht, besser vor der Anreise besorgen – Zimmerservice gibt es nicht, und der Weg zum nächsten Supermarkt ist abends unangenehm weit. Am Wochenende verkehrt ein kostenloser Shuttle zum Bahnhof Kanazawa, unter der Woche bleibt das Taxi. Für die Duschtemperatur sollte man ein paar Minuten Geduld einplanen, statt sie sofort passend erwarten zu wollen. Die Zimmerkarte wird beim Verlassen des Hauses an der Rezeption abgegeben, das gehört hier zum Ablauf. Und wer Wert auf Aussicht legt: Manche Zimmer bieten schöne Blicke über die Stadt, das lohnt eine Nachfrage bei der Buchung.

































