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Kathedrale La Seu
Die mächtige gotische Kathedrale (1298–1448) mit ihrem ruhigen Kreuzgarten und den dreizehn Gänsen ist das spirituelle Zentrum der Altstadt.
◆ STADTVIERTEL · BARCELONA
Im Barri Gòtic liegen über 2000 Jahre Stadtgeschichte in einem einzigen Gassennetz übereinander – vom römischen Barcino bis zur gotischen Kathedrale. Tagsüber verliert man sich zwischen mittelalterlichen Innenhöfen und Plätzen, abends füllen sich die Tapasbars und versteckten Terrassen.
Das Barri Gòtic ist der älteste Kern Barcelonas und gründet buchstäblich auf den Mauern des römischen Barcino, das Kaiser Augustus vor über 2000 Jahren anlegte. Wo sich einst Cardo und Decumanus kreuzten, verlaufen heute der Carrer del Bisbe und die umliegenden Gassen – eng, verwinkelt und an vielen Stellen noch von Resten der römischen Stadtmauer gesäumt. Den Mittelpunkt bildet die gotische Kathedrale La Seu, deren Grundstein 1298 gelegt und die erst 1448 weitgehend vollendet wurde; im stillen Kreuzgang leben bis heute dreizehn weiße Gänse.
Wer durchs Viertel streift, stößt unweigerlich auf den Pont del Bisbe, die neugotische Brücke, die 1928 von Joan Rubió über den Carrer del Bisbe gespannt wurde und zu den meistfotografierten Motiven der Stadt zählt. Ganz in der Nähe liegt der stille Plaça de Sant Felip Neri, dessen Kirchenfassade noch die Einschläge eines Bombardements aus dem Spanischen Bürgerkrieg von 1938 trägt – ein berührender Kontrast zur Postkartenidylle. Auch das mittelalterliche jüdische Viertel El Call mit der Sinagoga Major, einer der ältesten Synagogen Europas, versteckt sich in diesen Gassen.
Das Viertel hat aber auch seine großzügigen Bühnen: den eleganten Plaça Reial mit Palmen, klassizistischen Arkadenfassaden und Laternen, die der junge Antoni Gaudí entwarf, sowie den Plaça Sant Jaume, wo sich mit der Generalitat de Catalunya und dem Rathaus die politische Macht Kataloniens gegenübersteht. Am Plaça del Pi und am benachbarten Plaça Sant Josep Oriol mit der Kirche Santa Maria del Pi spielt sonntags oft Straßenmusik – hier zeigt sich das Barri Gòtic von seiner verträumtesten Seite.
01 · Highlights
Highlight
Die mächtige gotische Kathedrale (1298–1448) mit ihrem ruhigen Kreuzgarten und den dreizehn Gänsen ist das spirituelle Zentrum der Altstadt.
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Eleganter Arkadenplatz mit Palmen und den von Gaudí entworfenen Laternen – tagsüber zum Verweilen, abends voller Bars.
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Die filigrane neugotische Brücke über den Carrer del Bisbe ist eines der schönsten und meistfotografierten Motive im Viertel.
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Ein versteckter, stiller Platz, dessen Fassade noch die Spuren eines Bombenangriffs von 1938 trägt.
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Das mittelalterliche jüdische Viertel mit einer der ältesten erhaltenen Synagogen Europas lädt zu einem nachdenklichen Spaziergang ein.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Das Viertel ist sehr belebt und grundsätzlich sicher, doch in den engen Gassen und rund um La Rambla sind Taschendiebe aktiv. Tasche und Handy gut sichern, vor allem im Gedränge und abends.
Für die wichtigsten Plätze, die Kathedrale und ein bisschen Ziellos-Verlaufen reicht ein halber Tag. Mit Museumsbesuchen und einer Tapas-Pause füllt das Viertel leicht einen ganzen Tag.
Der Kern ist echt mittelalterlich und sogar römisch, doch viele 'gotische' Details wurden im frühen 20. Jahrhundert ergänzt oder neu errichtet – etwa der Pont del Bisbe von 1928. Es ist eine authentische Mischung aus Original und romantischer Rekonstruktion.
Beide gehören zur Altstadt, doch das Barri Gòtic liegt westlich der Via Laietana und ist römisch-gotisch geprägt, während El Born östlich davon liegt und etwas hipper, gemütlicher und weniger touristisch wirkt.
07 · In der Nähe
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