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Kathedrale La Seu
Palmas Wahrzeichen direkt am Meer – eine gotische Monumentalkirche mit der weltgrößten Rosette und Umgestaltungen von Antoni Gaudí.
◆ STADTVIERTEL · PALMA DE MALLORCA
Palmas Casc Antic ist ein verwinkeltes Labyrinth aus honigfarbenen Gassen, Patiohöfen und gotischer Pracht, das von der wuchtigen Kathedrale La Seu überragt wird. Hier liegen über tausend Jahre Geschichte – römisch, maurisch, katalanisch – auf engstem Raum übereinander, zwischen Innenhöfen, Klöstern und schattigen Plätzen.
Das Casc Antic ist kein einzelnes Viertel, sondern ein Geflecht aus historischen Barris – La Seu, Sant Nicolau, Sa Calatrava, Monti-Sion, Sant Jaume. Wer von der Kathedrale La Seu losgeht, taucht binnen Minuten in ein Gassennetz ein, das seit dem Mittelalter kaum begradigt wurde: schmale Carrers, an denen sich die Patis – die typischen mallorquinischen Innenhöfe mit Freitreppen und Säulen – hinter schweren Holztoren verbergen. Über allem thront La Seu, eine der größten gotischen Kirchen Europas, deren Bau 1230 unter Jaume I. auf den Resten einer Moschee begann und deren riesige Rosette zu den größten der gotischen Welt zählt.
Östlich davon liegt Sa Calatrava, das alte maurische Medina-Quartier, das bis heute am authentischsten wirkt. Hier stehen die Banys Àrabs in der Carrer de Serra – die fast vollständig erhaltenen Arabischen Bäder aus dem 10. bis 12. Jahrhundert, das wichtigste erhaltene Zeugnis der islamischen Epoche der Insel, eingebettet in einen stillen Garten. Nur wenige Schritte entfernt liegt der königliche Palau de l'Almudaina gegenüber der Kathedrale, und das benachbarte Palau March mit seinem Skulpturengarten.
Den lebendigen Gegenpol bilden die großen Plätze: die arkadengesäumte Plaça Major mit ihren Handwerksständen, der elegante, von Platanen beschattete Passeig del Born und die Plaça de Cort mit dem alten Olivenbaum vor dem Rathaus. Dazwischen reihen sich Galerien, Buchläden, Cafés und kleine Boutiquen – das Casc Antic ist Palmas kulturelles Herz, das man am besten ziellos zu Fuß erkundet.
01 · Highlights
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Palmas Wahrzeichen direkt am Meer – eine gotische Monumentalkirche mit der weltgrößten Rosette und Umgestaltungen von Antoni Gaudí.
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In Sa Calatrava versteckte Bäder aus dem 10.–12. Jahrhundert, das bedeutendste Relikt des maurischen Palma, umgeben von einem ruhigen Garten.
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Der ehemalige maurische Festungspalast gegenüber der Kathedrale dient bis heute als königliche Residenz auf der Insel.
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Der arkadengesäumte Hauptplatz mit Handwerksständen ist ein zentraler Treffpunkt und Ausgangspunkt für Streifzüge durch die Altstadt.
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Der von Platanen beschattete Prachtboulevard verbindet Flanieren, Shopping und Café-Kultur im Herzen des Zentrums.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Für die wichtigsten Monumente – La Seu, Almudaina, Banys Àrabs – plus einen Bummel durch die Gassen sollte man mindestens einen halben, besser einen ganzen Tag einplanen.
Ja, das gesamte Viertel ist autoarm und am besten zu Fuß zu erleben; festes, bequemes Schuhwerk lohnt sich wegen des Kopfsteinpflasters.
Die Altstadt besteht aus mehreren Barris wie La Seu, Sant Nicolau, Sa Calatrava, Monti-Sion und Sant Jaume – jedes mit eigenem Charakter.
Ja, sie zählen zu den besterhaltenen arabischen Bädern Spaniens und gehören zu den wenigen sichtbaren Zeugnissen der maurischen Vergangenheit Palmas.
07 · In der Nähe
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