Stadt · Spanien

Palma de Mallorca

Vom Spiegelbecken des Parc de la Mar aus steht die Kathedrale La Seu noch einmal kopfüber im Wasser, und dahinter beginnt eine Altstadt, in der hinter jedem zweiten Tor ein Innenhof mit Freitreppe und Palme liegt.

6 Stadtviertel8 Sehenswürdigkeiten5 Hotels
Überblick

Deine Palma de Mallorca-Reise auf einen Blick

Beste Reisezeit
Ideal sind Frühling und Herbst, von April bis Juni und September bis Oktober: angenehme Temperaturen zum Erkunden der Stadt und weniger Andrang als im Hochsommer. Juli und August sind heiß und voll, eignen sich aber für Strandtage. Auch der milde Winter lohnt sich für einen Städtetrip.
Über Palma de Mallorca

Reisen nach Palma de Mallorca

Palma ist die Hauptstadt der Balearen, eine Stadt mit gut 400.000 Einwohnern, und damit alles andere als ein Ferienort mit Kathedrale. Über dem Hafen steht La Seu, deren Bau kurz nach der katalanischen Eroberung von 1229 begann und die Antoni Gaudí zwischen 1904 und 1914 im Inneren umbaute; darunter breitet sich der Parc de la Mar mit seinem Spiegelbecken aus. Dahinter beginnt der Casc Antic, ein Gassennetz aus honigfarbenem Sandstein, in dem maurische Bäder, die spätgotische Handelsbörse Sa Llotja und mehr als hundert dokumentierte Patiohöfe von Stadtpalästen liegen. Im Westen steht das kreisrunde Castell de Bellver über einem Pinienwald, nordwestlich frühstückt Santa Catalina rund um seine Markthalle aus den 1920er-Jahren, und im Osten hat sich das ehemalige Fischerdorf Portixol in eine Promenadenecke mit Frühstücksterrassen verwandelt. Dazu der Mercat de l'Olivar als größte Markthalle der Stadt, mehrere Sterneküchen in umgebauten Klöstern und Stadtpalästen, Ensaïmada zum Kaffee und ein Flughafen, von dem du je nach Verkehr in 15 bis 25 Minuten im Zentrum stehst.

Palma de Mallorca – Karte
Reiseführer

Palma de Mallorca von A bis Z

Aktualisiert August 2026

Um acht Uhr morgens liegt der Parc de la Mar noch im Schatten, im Spiegelbecken steht die Kathedrale kopfüber, und am Mercat de l'Olivar rollen die ersten Fischkisten über den Beton. Zwei Stunden später sind die Terrassen am Born besetzt, und in Santa Catalina riecht es nach gegrilltem Fisch. Palma ist die Balearenstadt, die im Winter am wenigsten zumacht – Inselhauptstadt mit einem Kathedralenbau aus dem 13. Jahrhundert, maurischem Untergrund, mehreren Sterneküchen und einem Flughafen, von dem du in 15 bis 25 Minuten im Zentrum stehst.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Palma de Mallorca

Fast alles, was du in Palma sehen willst, liegt in einem Halbkreis von anderthalb Kilometern um die Kathedrale – nur zum Castell de Bellver musst du bergauf.

La Seu ist der Bezugspunkt für alles Weitere. Der Bau begann kurz nach der katalanischen Eroberung von 1229 und zog sich über Jahrhunderte hin; das Ergebnis ist ein Kirchenschiff mit einer der größten gotischen Rosetten Europas, gut zwölf Meter im Durchmesser und aus über tausend Glasstücken zusammengesetzt. Antoni Gaudí baute zwischen 1904 und 1914 im Inneren um, hängte den schmiedeeisernen Baldachin über den Hauptaltar und öffnete den Chor zum Schiff hin. 2007 kam die Capella del Santíssim von Miquel Barceló dazu, eine über die ganze Kapellenwand gezogene Keramikarbeit aus Fischen, Broten und aufgerissenem Ton. Geh am besten früh, bevor die Gruppen von den Kreuzfahrtschiffen eintreffen.

Direkt gegenüber liegt der Palau de l'Almudaina, dessen Grundmauern auf die maurische Zitadelle zurückgehen – al-mudayna heißt schlicht die Stadtburg. Nach 1229 bauten die katalanischen Könige den Komplex zum gotischen Palast um; heute verwaltet ihn Patrimonio Nacional, und die spanische Königsfamilie nutzt ihn im Sommer für Empfänge. Zu sehen sind Thronsaal, Kapelle und arabische Bäder im Untergeschoss, dazu der Königsgarten an der Außenmauer. Ein paar Gassen weiter versteckt sich hinter einer unauffälligen Tür der eindrücklichste Rest maurischer Zeit in der Stadt: die Banys Àrabs, ein kleiner Kuppelraum auf zwölf ungleichen Säulen, in den Sternlöcher der Decke das Licht fallen lassen, davor ein Garten mit Zitronenbäumen.

Nach Westen führt der Weg zur Sa Llotja am Hafenrand, der spätgotischen Handelsbörse aus dem 15. Jahrhundert, deren gedrehte Säulen sich oben zu einem Gewölbe auffächern wie ein steinerner Palmenhain; wenn eine Ausstellung läuft, kommst du meist ohne Eintritt hinein. In die andere Richtung geht es hinauf zur Plaça Major, dem rechteckigen Arkadenplatz, an dessen Stelle bis ins 19. Jahrhundert der Sitz der Inquisition stand. Von dort sind es zwei Minuten zum Mercat de l'Olivar, Palmas größter Markthalle, mit eigener Fischhalle und einer Reihe von Tapastresen, an denen mittags auch Einheimische stehen. Und in der Basílica de Sant Francesc steht hinter dem Hochaltar der Alabastersarkophag von Ramon Llull; nebenan liegt der gotische Kreuzgang mit seinen 115 Säulen um einen Garten aus Zypressen und Orangenbäumen.

Der einzige Programmpunkt außerhalb der Altstadt ist das Castell de Bellver, errichtet unter Jaume II. zu Beginn des 14. Jahrhunderts und eine der wenigen vollständig kreisrunden Burgen Europas. Es steht gut hundert Meter über der Bucht auf einem Hügel aus Aleppokiefern, beherbergt heute das Stadtgeschichtsmuseum, und vom umlaufenden Wehrgang siehst du Hafen, Kathedrale und an klaren Tagen die Serra de Tramuntana in einem Bild. Vom Viertel El Terreno hinauf brauchst du zu Fuß etwa eine halbe Stunde durch den Wald. Wer unten bleiben will, läuft stattdessen die Modernisme-Route ab, vom Gran Hotel von Lluís Domènech i Montaner über die geschwungenen Fassaden von Can Casasayas bis zum trencadís-verkleideten Can Forteza Rey.

Sehenswürdigkeiten in Palma de Mallorca

Alle 8 Sehenswürdigkeiten
Rundgang & Tagesplan

Palmas Altstadt zu Fuß vom Passeig del Born zur Kathedrale

Der Casc Antic misst kaum einen Kilometer in der Breite, und trotzdem wirst du dich verlaufen – genau darin liegt der Sinn der Sache.

Starte am Passeig del Born, dem baumbestandenen Boulevard, der bis ins 17. Jahrhundert das Bett des Torrent de sa Riera war, bevor man den Wildbach um die Stadt herumleitete. Heute stehen hier Platanen, steinerne Bänke und die teuren Läden, und auf halber Höhe des Boulevards öffnet sich der Casal Solleric, ein Barockpalast mit Innenhof, der als städtische Ausstellungshalle dient. Von dort führt die Carrer Unió zur Plaça del Mercat mit den geschwungenen Jugendstilfassaden von Can Casasayas, weiter über die Plaça Major und die Einkaufsstraße Carrer Sant Miquel bis zur Plaça d'Espanya. Das ist die kürzeste Strecke durch das, was Palma sich selbst an Stadt gebaut hat.

Zurück nach Süden lohnt sich der Umweg über die Patio-Gassen zwischen Carrer Morey, Carrer Zavellà und Carrer Sant Jaume. In Palma sind mehr als hundert Innenhöfe von Stadtpalästen dokumentiert, und die meisten siehst du nur, wenn das schwere Tor offen steht: Sandsteinbögen, eine offene Freitreppe, eine Zisterne, oft eine Palme in der Mitte. Can Oleza und Can Vivot gehören zu den bekanntesten, viele weitere gehören Privatleuten, die tagsüber das Tor auflassen und abends schließen. Fotografiere vom Gehweg aus und geh nicht hinein, solange nicht ausdrücklich geöffnet ist – die Höfe sind bewohnte Häuser, keine Museen.

Östlich davon liegen die beiden Viertel, die der Tagesbesuch meist auslässt. La Calatrava schiebt sich an der alten Stadtmauer entlang zum Meer hin, ruhig, mit niedrigen Häusern und Blick über den Parc de la Mar; Sa Gerreria, das ehemalige Töpferviertel, ist über die letzten zwei Jahrzehnte zum Ausgehquartier der jüngeren Palmesaner geworden. Unterhalb der Kathedrale ziehen sich die Ses Voltes, die Gewölbe der Bastion, am Wasser entlang, und im Spiegelbecken des Parc de la Mar steht der ganze Bau noch einmal auf dem Kopf. Am späten Nachmittag, wenn die Westsonne den Sandstein orange färbt, ist das der beste Platz der Stadt.

Für den Tagesplan heißt das ungefähr Folgendes. Vormittags Kathedrale und Almudaina, solange die Führungen noch nicht ineinanderlaufen; mittags Tapas am Mercat de l'Olivar oder in der Bar España neben der Plaça Major; nachmittags Patios, Sa Llotja und ein Kaffee mit Ensaïmada. Zwischen etwa 14 und 17 Uhr schließen kleinere Läden und manche Häuser für die Mittagspause, das ist die Zeit für die Promenade oder einen Sprung ins Wasser am Can Pere Antoni. Abends gehört La Lonja den Bars und Santa Catalina den Küchen. Zwei volle Tage reichen für Palma bequem, drei, wenn du den Tren de Sóller oder eine Bootstour anhängst.

zoomen mit KlickSehenswürdigkeitenErlebnisse
Stadtviertel

Palmas Stadtviertel von Santa Catalina bis Portixol

Zwischen dem westlichsten und dem östlichsten der hier beschriebenen Viertel liegen keine sechs Kilometer, und dazwischen ändert sich die Stadt viermal komplett.

Patios im Casc Antic
Patios im Casc Antic

Der Casc Antic ist der historische Kern zwischen Passeig del Born, Plaça d'Espanya und Meer – ein Gassennetz, in dem römische, maurische und katalanische Schichten übereinanderliegen. Hier stehen Kathedrale, Almudaina, Banys Àrabs, Plaça Major und Mercat de l'Olivar, hier findest du die meisten Patios und die dichteste Konzentration an Hotels in restaurierten Stadtpalästen. Wer zum ersten Mal in Palma ist und wenig Zeit hat, wohnt hier und läuft alles ab. Der Preis dafür sind Kopfsteinpflaster, kaum Parkplätze und morgens der Lieferverkehr in Gassen, die für Karren gebaut wurden.

Nordwestlich, jenseits des Passeig Mallorca, beginnt Santa Catalina, das ehemalige Fischer- und Arbeiterviertel, das inzwischen für Palmas Essen zuständig ist. Bezugspunkt ist die Markthalle aus den 1920er-Jahren, um die herum sich Tapasbars, Weinlokale, Röstereien und internationale Küchen drängen; abends ist die Carrer Fàbrica die vollste Straße der Stadt. An der Kante zum Wasser stehen in Es Jonquet die restaurierten Windmühlen, die früher Getreide mahlten. Direkt dahinter liegt Son Espanyolet, ein ruhiges Wohnviertel aus niedrigen Häusern und kleinen Gärten, in dem du für dieselbe Zentralität weniger zahlst und nachts durchschläfst.

Zwischen Born und Hafen liegt La Lonja, auf Mallorquinisch Sa Llotja, benannt nach der gotischen Handelsbörse. Tagsüber ist das eine ruhige Ecke mit Galerien, Antiquariaten und dem alten Seemannsquartier Puig de Sant Pere; ab dem frühen Abend füllen sich die Gassen um die Carrer Apuntadors mit Tapasbars und Leuten, die von Tresen zu Tresen ziehen. Wer hier übernachtet, sollte wissen, dass es an Wochenenden bis weit nach Mitternacht laut bleibt – dann lieber ein Zimmer zum Innenhof buchen oder ein paar Gassen weiter nördlich suchen, wo die Bars aufhören und die Wohnhäuser anfangen.

Bleiben die beiden Viertel am Wasser. El Terreno zieht sich unterhalb des Bellver-Hügels die Hänge hinauf und war in den 1960er-Jahren rund um die Plaça Gomila das mondäne Nachtleben der Insel; nach Jahrzehnten des Verfalls wird hier seit einigen Jahren wieder renoviert, und das Viertel ist interessant geworden, ohne teuer zu sein. Ganz im Osten, gut zwei Kilometer hinter der Kathedrale, liegt Portixol am kleinen Naturhafen: ehemaliges Fischerdorf, heute Frühstücksterrassen, Boote im Hafenbecken und eine Promenade, auf der die halbe Stadt joggt. Für einen ruhigen Aufenthalt mit Meerblick und kurzer Busverbindung ins Zentrum ist Portixol die beste Adresse.

Übernachten

Hotels in Palma de Mallorca und die richtige Lage für deinen Aufenthalt

Palma hat eine Eigenheit unter Spaniens Städten – ein gutes Dutzend der besten Häuser steckt in restaurierten Stadtpalästen mit Innenhof.

Die Altstadt ist Palmas stärkste Hotelkategorie. Das Sant Francesc Hotel Singular liegt in einem restaurierten Stadtpalais an der Plaça de Sant Francesc, gegenüber der Basilika mit dem gotischen Kreuzgang, und kombiniert Marmortreppe und Stuckdecken mit einem Dachpool. Das Can Bordoy Grand House & Garden setzt in einem historischen Palast auf einen eigenen Garten, ein Spa im Gewölbekeller und eine Einrichtung, die eher nach Bühnenbild aussieht als nach Hotellobby. Das El Llorenç Parc de la Mar steht im ruhigen Altstadtteil La Calatrava, nimmt Gäste erst ab 16 Jahren und hat den Dachpool, von dem aus die Kathedrale über die Ziegeldächer schaut.

Eine Stufe darunter, aber praktischer für Familien und längere Aufenthalte, liegen die Häuser am westlichen Altstadtrand. Das Hotel Saratoga am Passeig Mallorca gehört seit Jahrzehnten zum Stadtbild und hat gleich mehrere Pools, darunter einen auf dem Dach mit Blick über die Altstadt bis zur Kathedrale. Das Nakar Hotel an der Avinguda Jaume III ist die modernere Variante mit Infinity-Dachpool und Rooftop-Restaurant, mitten in der Einkaufsachse und trotzdem wenige Gehminuten vom Born. Beide liegen so, dass du zu Fuß in die Altstadt, nach Santa Catalina und an die Uferpromenade kommst, ohne je in einen Bus zu steigen.

Die Lagefrage entscheidest du nach Reisezweck. Für zwei Tage Stadt ohne Auto ist der Casc Antic unschlagbar, weil du alles erlaufen kannst. Wer abends essen und weggehen will, wohnt in Santa Catalina oder La Lonja und nimmt den Lärm in Kauf. Wer Ruhe und Meerblick sucht, geht nach Portixol oder an den Paseo Marítimo, von dem Busse im dichten Takt ins Zentrum fahren. Und wer Strand als Hauptprogramm plant, sollte ehrlich zu sich sein: Dafür ist Palma nicht gebaut. Dann ist ein Hotel an der Playa de Palma oder in Illetes die passendere Wahl, auch wenn du für jeden Stadtbesuch in Bus oder Taxi steigst.

Zwei praktische Punkte zum Schluss. Erstens die Saison: Zwischen Mai und Oktober sind die Preise hoch und gute Häuser früh vergeben, im Januar und Februar bekommst du dieselben Zimmer zu einem Bruchteil – Palma ist eine der wenigen Mittelmeerstädte, in denen sich das Winterhalbjahr wirklich lohnt. Rund um Ostern zieht die Nachfrage zusätzlich an. Zweitens das Parken: Altstadthotels haben so gut wie nie eigene Stellplätze, die Zufahrt ist vielerorts auf Anwohner beschränkt, und du landest in einer der Tiefgaragen am Parc de la Mar, an der Plaça Major oder am Passeig Mallorca. Frag beim Buchen nach einem Kontingent, viele Häuser haben Vereinbarungen mit einer Garage in der Nähe.

Hotels in Palma de Mallorca

Alle 5 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

Essen & Trinken

Restaurants in Palma de Mallorca und die mallorquinische Küche

Palma isst spät, oft im Stehen und mit einer Selbstverständlichkeit, die Sterneküche und Kellerlokal im selben Straßenzug nebeneinander stehen lässt.

Die traditionelle Seite findest du am ehesten in den Cellers, den früheren Weinkellern, die zu Speiselokalen wurden. Das Celler Sa Premsa gibt es seit 1958, und es sieht bis heute so aus: mannshohe Weinfässer an den Wänden, Marmortische, Papiertischdecken, dazu eine Karte mit Arròs brut, Frit mallorquí und Sopes mallorquines, einem Eintopf aus Gemüse und dünn geschnittenem Brot, der eher fest als flüssig ist. Dazu gehören Pa amb oli, das Inselbrot mit Tomate, Olivenöl und Salz, Tumbet aus Kartoffeln, Auberginen und Paprika sowie die Paprikawurst Sobrassada, die man streicht statt schneidet.

Für seine Größe hat Palma auffällig viele ambitionierte Küchen. Marc Fosh kocht im ehemaligen Convent de la Missió, einem umgebauten Kloster mit Innenhof, mediterran und betont leicht. DINS Santi Taura im Hotel El Llorenç arbeitet an einem Menü, das alte mallorquinische Rezepte auseinandernimmt und neu zusammensetzt, an wenigen Plätzen rund um die offene Küche. Aromata trägt die Handschrift von Andreu Genestra und ist dafür aus der Altstadt weggezogen: Das Lokal sitzt heute im Hotel HM Palma Blanc an der Carrer Ramón y Cajal, wenige Gehminuten westlich des Born, und liegt preislich zwischen Bistro und Sternehaus. Für alle drei gilt dasselbe: reservieren, in der Saison möglichst schon vor der Anreise, weil die Häuser klein sind und die Tische begrenzt.

Der Alltag spielt sich an den Tapastresen ab. Die Bar España in einer Gasse neben der Plaça Major ist die laute, gedrängte Variante mit Pintxos auf dem Tresen, bei der du dir nimmst, was du willst, und am Ende die Spieße zählen lässt. In Santa Catalina steht das Ombu für die neuere Schule mit kreativen Tapas, ordentlichen Cocktails und einem Publikum, das nach dem Essen nicht nach Hause geht. Rund um die Markthalle des Viertels findest du innerhalb weniger hundert Meter ein Dutzend weiterer Küchen von peruanisch bis argentinisch – dieses Viertel ist der Grund, warum viele Palma-Reisende abends gar nicht erst in der Altstadt bleiben.

Süß wird es beim Frühstück und am Nachmittag. Die Ensaïmada, ein spiralig aufgerollter Hefeteig mit Schweineschmalz und Puderzucker, gibt es pur oder mit Cabell d'àngel, einer Füllung aus kandiertem Kürbis; die großen, in flachen Pappschachteln verpackten Exemplare gehen als Mitbringsel durch die Handgepäckkontrolle. Dazu Gató d'ametlla, der saftige Mandelkuchen, klassisch mit Mandeleis. Getrunken wird Hierbas, der Kräuterlikör mit Fenchel und Anis, oder Wein von der Insel aus den Anbaugebieten Binissalem und Pla i Llevant. Und rechne mit spanischen Zeiten: Vor 21 Uhr sitzt in den guten Lokalen kaum jemand, mittags wird eher zwischen 13.30 und 15.30 Uhr gegessen.

Restaurants in Palma de Mallorca

Museen & Kunst

Museen und Kunst in Palma de Mallorca

Mirós Ateliers über Cala Major, eine Bastion voller Gegenwartskunst und ein Jugendstilhotel mit Ausstellungen – Palmas Kunstszene ist größer, als die Stadt aussieht.

Castell de Bellver
Castell de Bellver

Es Baluard steckt seit 2004 in einer Bastion der Renaissance-Stadtmauer und ist damit selbst schon die halbe Sehenswürdigkeit: Der Rundgang führt über Wehrmauern und Rampen, unten dient eine alte Zisterne als Ausstellungsraum. Gezeigt werden moderne und zeitgenössische Kunst mit balearischem Schwerpunkt, darunter Arbeiten von Joan Miró, Pablo Picasso und Miquel Barceló, dazu wechselnde Positionen jüngerer Künstlerinnen und Künstler von der Insel. Von der Terrasse über der Mauer siehst du den ganzen Hafen, und das Café dort oben ist einer der wenigen Orte mit dieser Aussicht, an denen du dich einfach hinsetzen kannst.

Joan Miró verbrachte die letzten Jahrzehnte seines Lebens auf Mallorca, und seine Ateliers in Cala Major westlich der Stadt sind als Fundació Miró Mallorca zugänglich. Das Taller Sert, das ihm sein Freund Josep Lluís Sert baute, steht praktisch so da, wie Miró es verlassen hat – Farbdosen, angefangene Leinwände, an die Wände geheftete Fundstücke. Auf demselben Gelände steht Son Boter, ein mallorquinisches Landhaus aus dem 18. Jahrhundert, das Miró als Bildhaueratelier nutzte und dessen Wände er mit Kohleentwürfen bezeichnete, dazu ein Ausstellungsbau von Rafael Moneo mit Grafiken und Wechselausstellungen. Vom Zentrum fährt ein Stadtbus in etwa zwanzig Minuten hinaus, und weil sich der Weg mit dem Strand von Cala Major verbinden lässt, wird daraus ein guter halber Tag.

Im Zentrum liegen die kleineren Häuser dicht beieinander. Das Museu Fundación Juan March in der Carrer Sant Miquel zeigt spanische Kunst des 20. Jahrhunderts, unter anderem Picasso, Dalí, Juan Gris und Tàpies, in einem Stadtpalast und ist in der Regel frei zugänglich. Wenige Schritte entfernt steht das Gran Hotel von 1903, ein Bau von Lluís Domènech i Montaner, der Palma den Jugendstil brachte und heute als CaixaForum Ausstellungen zeigt. Dazu der Casal Solleric am Born und Can Balaguer, beides Stadtpaläste in städtischer Hand, in denen du Wechselausstellungen und nebenbei die Innenräume der Palma-Oberschicht des 19. Jahrhunderts siehst.

Wer Geschichte statt Gegenwart will, geht ins Museu de Mallorca, untergebracht in einem gotischen Stadtpalais der Altstadt, wo römische, islamische und mittelalterliche Funde der Insel zusammenliegen, oder ins Stadtgeschichtsmuseum im Castell de Bellver. Und wenn du im September in Palma bist, triffst du auf die Nit de l'Art: An einem Abend eröffnen Galerien, Museen und Institutionen gleichzeitig ihre neuen Ausstellungen, die Altstadt füllt sich bis nach Mitternacht, und der Eintritt kostet nichts. Der genaue Termin steht jeweils im Sommer fest – ein Blick in den Veranstaltungskalender der Stadt lohnt sich vor der Buchung.

Ausflüge & Touren

Ausflüge ab Palma mit dem Tren de Sóller und dem Boot

Die Serra de Tramuntana beginnt keine 20 Kilometer hinter der Stadt, und der schönste Weg dorthin ist über hundert Jahre alt.

Der Tren de Sóller fährt seit 1912 von der Plaça d'Espanya quer durch die Serra de Tramuntana nach Sóller, rund 27 Kilometer auf Schmalspur, durch mehr als ein Dutzend Tunnel und über Viadukte mit Blick ins Orangental. Die Waggons sind Holzkonstruktionen aus der Frühzeit der Strecke, es gibt keine Klimaanlage und keine reservierten Plätze, dafür Fenster, die sich öffnen lassen. In Sóller steigst du in die historische Straßenbahn um, die seit 1913 hinunter zum Port de Sóller rumpelt. Kalkuliere den Ausflug als ganzen Tag und kauf die Tickets vorher, in der Hochsaison sind einzelne Abfahrten früh vergriffen.

Vom Wasser aus sieht Palma anders aus, und genau das nutzen die Katamaran-Touren ab dem Hafen: Die Route führt an Kathedrale und Bastionen vorbei nach Westen Richtung Illetes und Portals, mit Badestopps in Buchten, die vom Land aus schwer zu erreichen sind. Halbtagestouren mit Verpflegung an Bord sind das übliche Format, Sonnenuntergangsfahrten die stimmungsvollere Variante. Achte auf die Gruppengröße, zwischen einem Boot mit zwanzig und einem mit hundertzwanzig Gästen liegen Welten. Und plane die Bucht nicht für spiegelglattes Wasser ein: Der Seewind setzt an Sommernachmittagen zuverlässig ein, was zum Segeln gut und zum Fotografieren mittelmäßig ist.

In der Stadt selbst sind drei geführte Formate sinnvoll. Die Foodie-Touren durch die Altstadt und den Mercat de l'Olivar erklären beim Gehen, was Sobrassada von Botifarró unterscheidet, und führen dich an Tresen, an denen du allein nicht bestellen würdest; Kostproben sind meist im Preis enthalten. Eine Führung durch die Kathedrale lohnt sich, weil dir sonst die Hälfte entgeht – Gaudís Eingriffe, Barcelós Keramikwand und die große Ostrosette, deren Licht am 2. Februar und am 11. November als zweiter Kreis unter die Westrosette fällt. Und das Castell de Bellver ist der dritte Klassiker, gut zu verbinden mit dem Waldweg hinauf; wer schlecht zu Fuß ist, nimmt Bus oder Taxi bis zum Tor und spart sich den Anstieg.

Wer länger bleibt, nutzt Palma als Basis für die halbe Insel. Valldemossa mit der Kartause, in der Chopin und George Sand den Winter 1838/39 verbrachten, liegt eine gute halbe Stunde entfernt, Deià und Port de Sóller schließen an der Küstenstraße der Tramuntana an. Nach Osten fahren Regionalzüge ab der Plaça d'Espanya nach Inca, sa Pobla und Manacor, was den Ausflug zum Wochenmarkt in Inca oder mit Anschlussbus zu den Tropfsteinhöhlen bei Porto Cristo auch ohne Mietwagen möglich macht. Und die Playa de Palma erreichst du mit dem Stadtbus in gut einer halben Stunde, falls du zwischendurch einen richtigen Sandstrand willst.

Aktivitäten & Touren in Palma de Mallorca

Strände & Baden

Strände in Palma de Mallorca und wo du wirklich baden gehst

Palma hat Wasser vor der Haustür, aber der beste Sand liegt ein paar Buskilometer außerhalb.

Kathedrale La Seu
Kathedrale La Seu

Der stadtnächste Strand ist die Platja de Can Pere Antoni, ein schmaler Sandstreifen östlich der Kathedrale, an dem der Rest der Stadt vor und nach der Arbeit schwimmt. Eine Postkarte ist er nicht – dahinter läuft die Uferstraße, und die Maschinen ziehen im Anflug auf den Flughafen darüber hinweg –, aber du bist in gut zehn Gehminuten von der Altstadt dort, und das Wasser ist sauber. Läufst du weiter über Portixol und Es Molinar, kommst du nach Ciutat Jardí, wo der Strand breiter wird, Bäume Schatten werfen und ein Wohnviertel statt einer Hauptstraße dahinterliegt.

Nach Westen reihen sich die Buchten unterhalb der Küstenstraße. Cala Major ist die stadtnächste, mit Bushaltestelle vor der Tür und der Fundació Miró in Laufweite; dahinter folgen Illetes mit kleinen, felsgefassten Buchten und Portals Nous mit dem Yachthafen. Alle drei erreichst du mit dem Stadt- oder Regionalbus in zwanzig bis vierzig Minuten. Das Wasser ist hier klarer als weiter innen in der Bucht, dafür sind die Strände klein und im Hochsommer ab dem späten Vormittag belegt. Wer flexibel ist, fährt morgens hin und ist zurück in der Stadt, wenn die Busse voll werden.

Der große Sandstrand der Bucht liegt im Osten. Die Platja de Palma zieht sich über mehrere Kilometer von Ca'n Pastilla bis nach S'Arenal, mit flach abfallendem Wasser, breiter Promenade und den Balnearios genannten Strandbars, die den Abschnitten ihre Nummern geben. Der Ruf, der ihr in Deutschland vorauseilt, stimmt nur zum Teil: Die Enden um Ca'n Pastilla und Richtung S'Arenal sind ruhige Familienstrände, das laute Stück konzentriert sich auf wenige hundert Meter. Vom Zentrum fährst du mit dem Bus gut eine halbe Stunde, mit dem Rad auf dem Uferweg ungefähr genauso lang.

Ein paar praktische Dinge zum Schluss. Die Badesaison in der Bucht von Palma reicht üblicherweise von Ende Mai bis in den Oktober; im Juni hat das Meer um die 22 Grad, im August um die 27, und im Oktober ist es morgens oft wärmer als die Luft. Der Nachmittagswind macht das Wasser im Sommer ab etwa 14 Uhr kabbelig, früh am Tag liegt es glatt. Duschen, Liegen und Rettungsschwimmer gibt es an den größeren Stränden, am Can Pere Antoni eher nicht. Und wer im Winter kommt, findet die Promenade trotzdem voll – Palma nutzt sie ganzjährig zum Laufen, Radfahren und Spazieren.

Anreise & vor Ort

Anreise nach Palma de Mallorca und unterwegs in der Stadt

Vom Gate bis zur Kathedrale vergeht weniger Zeit als bei den meisten deutschen Städtereisen vom Bahnhof ins Hotel.

Der Flughafen Palma de Mallorca, Son Sant Joan, liegt rund acht Kilometer östlich des Zentrums und wird aus praktisch jedem größeren deutschen Flughafen angeflogen, im Sommer mehrmals täglich. Die Flughafenbuslinie A1 fährt zur Plaça d'Espanya und weiter Richtung Hafen und braucht je nach Verkehr etwa 15 bis 25 Minuten; das Taxi ist kaum schneller, weil es dieselbe Strecke nimmt. Wer an der Playa de Palma wohnt, nimmt stattdessen die Linie A2. Mietwagenschalter findest du im Ankunftsbereich, für einen reinen Stadtaufenthalt brauchst du allerdings keinen Wagen und wirst ihn in der Altstadt eher los als lieb.

Mit dem Schiff kommst du ebenfalls nach Palma. Vom Hafen bestehen Fährverbindungen aufs spanische Festland sowie zwischen den Inseln nach Ibiza und Menorca; die Nachtfähre ab Barcelona ist die entspannteste Variante für alle, die mit dem eigenen Auto anreisen wollen. Die Fährterminals liegen westlich des Zentrums an der Estació Marítima und sind über den Paseo Marítimo mit Bus und Taxi angebunden. Dort legen auch die Kreuzfahrtschiffe an, was an Spitzentagen erklärt, warum die Kathedrale plötzlich voll und die Altstadtgassen unpassierbar sind – ein Blick auf den Anlaufkalender des Hafens hilft bei der Tagesplanung.

In Palma selbst brauchst du kein Auto. Die Altstadt lässt sich in einer halben Stunde durchqueren, und der Stadtbusbetrieb EMT deckt alles ab, was weiter draußen liegt, von Bellver über Cala Major bis Portixol und zur Playa de Palma. Bezahlen kannst du im Bus, günstiger fährst du mit einer aufladbaren Karte. Ab der Plaça d'Espanya starten außerdem die Regionalzüge nach Inca, sa Pobla und Manacor sowie eine Metrolinie zur Universität. Der Tren de Sóller hat gleich nebenan seinen eigenen kleinen Kopfbahnhof – anderer Betrieb, andere Tickets, also nicht am selben Schalter suchen.

Mit dem Auto ist die Ringautobahn Ma-20 der Bezugspunkt, von der aus alle Viertel angefahren werden. In die Altstadt fährst du besser gar nicht erst hinein: Große Teile sind als ACIRE ausgewiesen, also nur für Anwohner freigegeben und kameraüberwacht, und Bußgelder erreichen deutsche Halter zuverlässig. Parke in einer der Tiefgaragen am Parc de la Mar, an der Plaça Major oder am Passeig Mallorca. Für alles Übrige ist das Rad die beste Wahl: Entlang der Bucht führt ein durchgehender Radweg vom Fährhafen bis nach S'Arenal, flach und direkt am Wasser, und Leihräder gibt es an mehreren Stationen im Zentrum.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Feste & Jahreslauf

Sant Sebastià, Semana Santa und Palmas Festkalender

Palmas größtes Fest fällt mitten in den Januar, und genau deshalb ist die Stadt im Winter kein Notprogramm.

Santa Catalina
Santa Catalina

Sant Sebastià am 20. Januar ist das Stadtfest von Palma, und der eigentliche Höhepunkt ist die Revetla in der Nacht davor: Auf den Plätzen der Altstadt brennen Feuerstellen, an denen die Leute mitgebrachte Botifarró und Sobrassada grillen, dazwischen spielen auf mehreren Bühnen Bands bis in die frühen Morgenstunden. Der Heilige gilt seit einer überstandenen Pestepidemie im 16. Jahrhundert als Stadtpatron. Zum Programm gehören auch Correfocs, bei denen als Teufel verkleidete Gruppen mit Feuerwerk durch die Gassen ziehen – halte Abstand und zieh nichts an, was ein Funkenloch nicht verträgt.

In der Karwoche ziehen abends Prozessionen durch die Altstadt, die größte am Gründonnerstag, mit Bruderschaften in spitzen Kapuzen, Trommeln und tausenden Kerzen. Wer das sehen will, sucht sich früh einen Platz an einer engen Gasse statt auf einem weiten Platz, dort ist der Eindruck ungleich stärker. Rund um Ostern ist Palma gut gefüllt, aber noch nicht sommerlich überlaufen, und das Wetter erlaubt lange Tage draußen ohne Hitze. Für viele Reisende ist das die beste Kombination des Jahres, entsprechend früh solltest du Hotel und Restaurants festmachen.

Im Sommer verlagert sich alles ans Wasser. Zur Nit de Sant Joan am 23. Juni brennen Feuer an den Stränden, und wer mag, springt um Mitternacht ins Meer. Anfang August wird vor der Stadt die Copa del Rey gesegelt, eine der großen Regatten des Mittelmeers, deren Felder man vom Paseo Marítimo und von der Terrasse am Castell de Bellver gut überblickt. Im September folgt die Nit de l'Art mit gleichzeitigen Ausstellungseröffnungen in der ganzen Altstadt. Und den Sommer über gibt es Konzerte in Innenhöfen und im Burghof von Bellver, deren Programme jeweils im Frühjahr veröffentlicht werden.

Der Winter ist Palmas unterschätzte Zeit. Zwischen November und März liegen die Höchstwerte meist zwischen 15 und 19 Grad, die Terrassen sind mittags besetzt, Kathedrale und Museen sind leer, und die Hotelpreise fallen auf einen Bruchteil der Sommerraten. Im Dezember stehen Weihnachtsmärkte am Born und an der Plaça Major, am Abend des 5. Januar kommen die Heiligen Drei Könige über den Hafen in die Stadt, und ab Februar bevölkern Radprofis und Amateure die Straßen der Tramuntana, für die Palma das Basislager ist. Am 2. Februar und am 11. November fällt in La Seu das Licht der großen Ostrosette als zweiter Kreis unter die Westrosette – das Espectacle de la llum, für das die Kathedrale am Morgen voll ist. Wer die Stadt als Stadt erleben will und nicht als Ferienziel, kommt genau dann.

Stadtviertel

Die Stadtviertel von Palma de Mallorca – und welches zu dir passt

Casc Antic (Altstadt)Casc Antic (Altstadt)Der historische Kern zwischen Born, Plaça d'Espanya und Meer, in dem römische, maurische und katalanische Schichten übereinanderliegen. Kathedrale, Almudaina, Banys Àrabs, Plaça Major und Mercat de l'Olivar liegen hier ebenso wie die meisten Patiohöfe und die Hotels in restaurierten Stadtpalästen.Ideal für: Erste Orientierung & Kultur1–2 TageSanta CatalinaSanta CatalinaEhemaliges Fischer- und Arbeiterviertel nordwestlich der Altstadt, das heute für Palmas Essen zuständig ist. Um die Markthalle aus den 1920er-Jahren drängen sich Tapasbars, Weinlokale und internationale Küchen, an der Kante zum Wasser stehen in Es Jonquet die restaurierten Windmühlen.Ideal für: Essen & Abende½–1 TagLa Lonja (Sa Llotja)La Lonja (Sa Llotja)Zwischen Passeig del Born und Hafen liegt das Viertel um die spätgotische Handelsbörse Sa Llotja, mit dem alten Seemannsquartier Puig de Sant Pere und seinen Treppengassen hinunter zum Wasser. An Wochenenden bleibt es rund um die Carrer Apuntadors bis weit nach Mitternacht laut – Zimmer besser zum Innenhof buchen.Ideal für: Tapas & Ausgehen½ TagPortixolPortixolEhemaliges Fischerdorf gut zwei Kilometer östlich der Kathedrale, gewachsen um einen kleinen Naturhafen. Heute stehen hier Frühstücksterrassen am Wasser, im Becken liegen Boote, und über die flache Uferpromenade bist du in einer halben Stunde zu Fuß oder zehn Minuten mit dem Rad in der Altstadt.Ideal für: Ruhe am Wasser½ TagEl TerrenoEl TerrenoZwischen Bucht und Bellver-Hügel zieht sich das Viertel die Hänge hinauf, in dem sich rund um die Plaça Gomila in den 1960er-Jahren das Nachtleben der Insel abspielte. Nach langem Verfall wird hier wieder renoviert, und der Waldweg hinauf zum Castell de Bellver beginnt praktisch vor der Tür.Ideal für: Burg & Aussicht½ TagSon EspanyoletSon EspanyoletRuhiges Wohnviertel direkt hinter Santa Catalina, aus niedrigen Häusern, kleinen Gärten und Erdgeschosswohnungen mit Blumentöpfen vor der Tür. Zentral genug, um alles zu Fuß zu erreichen, aber ohne die Bar-Geräuschkulisse der Nachbarschaft – die günstigere Adresse für längere Aufenthalte.Ideal für: Längere AufenthalteBasis für 3+ Tage
Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Palma de Mallorca im Jahreslauf

Palma ist eine der wenigen Mittelmeerstädte, in denen auch Januar und Februar funktionieren – baden kannst du dann allerdings nicht.

Das Klima in Palma ist mediterran mit sehr milden Wintern und heißen, trockenen Sommern. Von November bis März liegen die Höchstwerte meist zwischen 15 und 19 Grad, Frost ist die Ausnahme, und der meiste Regen fällt im Spätherbst in kurzen, kräftigen Schüben. Im Juli und August klettert das Thermometer regelmäßig über 30 Grad, dann ist die Altstadt zwischen Mittag und späterem Nachmittag kein angenehmes Pflaster. Die Werte unten gelten für die Stadt selbst; in der Serra de Tramuntana ist es ganzjährig einige Grad kühler.

Jan15°5°still, Sant Sebastià am 20.
Feb16°5°Mandelblüte, Lichtspiel in La Seu am 2.
Mär18°6°Radsaison, milde Tage
Apr21°9°warm ohne Hitze, ideal
Mai24°12°lange Abende, Meer wird warm
Jun28°16°Badesaison, volle Terrassen
Jul31°19°heiß, Hochsaison
Aug31°20°sehr heiß, Meer am wärmsten
Sep28°17°warmes Meer, weniger Andrang
Okt24°13°mild, Baden noch möglich
Nov19°9°wechselhaft, Lichtspiel in La Seu am 11.
Dez16°6°Märkte am Born, leere Gassen

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Palma de Mallorca sind April, Mai, September und Oktober. Dann liegen die Höchstwerte zwischen 21 und 28 Grad, die Altstadt lässt sich ohne Hitzepause erlaufen, und im September wie im Oktober hat das Meer noch über 20 Grad. Juli und August sind heiß, voll und teuer – wer dann kommt, legt Besichtigungen auf den Vormittag und den Nachmittag ans Wasser. Januar bis März sind die Monate für einen reinen Städtetrip mit leeren Museen, niedrigen Hotelpreisen und Mandelblüte auf der Insel.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Palma de Mallorca

Wie viele Tage sollte man für Palma de Mallorca einplanen?
Zwei volle Tage reichen für Kathedrale, Almudaina, Banys Àrabs, die Patio-Gassen, Sa Llotja und einen Abend in Santa Catalina. Beim dritten Tag passt das Castell de Bellver dazu und eine Fahrt mit dem Tren de Sóller oder eine Bootstour ab dem Hafen. Wer Palma als Basis für die Insel nutzt, plant vier bis fünf Nächte.
Wann besucht man die Kathedrale La Seu am besten?
Möglichst gleich zur Öffnung am Vormittag, bevor die Gruppen von den Kreuzfahrtschiffen eintreffen. Nimm dir eine Führung oder einen Audioguide, sonst entgehen dir die Eingriffe von Antoni Gaudí zwischen 1904 und 1914 und die Keramikwand von Miquel Barceló in der Capella del Santíssim. Zum Gottesdienst ist der Zugang eingeschränkt, Öffnungszeiten ändern sich saisonal.
Wie kommt man vom Flughafen Palma ins Zentrum?
Am einfachsten mit der Flughafenbuslinie A1 zur Plaça d'Espanya und weiter Richtung Hafen, Fahrzeit je nach Verkehr etwa 15 bis 25 Minuten. Zur Playa de Palma fährt die Linie A2. Das Taxi nimmt dieselbe Strecke und ist kaum schneller. Einen Mietwagen brauchst du für einen reinen Stadtaufenthalt nicht, in der Altstadt ist er eher ein Problem.
In welchem Viertel wohnt man in Palma am besten?
Im Casc Antic, wenn du alles zu Fuß erreichen willst und Kopfsteinpflaster und Lieferverkehr in Kauf nimmst. In Santa Catalina oder La Lonja, wenn abends Essen und Ausgehen im Vordergrund stehen – dort bleibt es an Wochenenden lange laut. In Portixol oder Son Espanyolet, wenn du Ruhe suchst und trotzdem in zehn bis zwanzig Minuten im Zentrum sein willst.
Lohnt sich Palma auch im Winter?
Ja, das ist sogar eine der Stärken der Stadt. Von November bis März liegen die Höchstwerte meist zwischen 15 und 19 Grad, die Terrassen sind mittags besetzt, Museen und Kathedrale sind leer, und die Hotelpreise liegen weit unter den Sommerraten. Höhepunkt ist Sant Sebastià um den 20. Januar mit Feuerstellen und Bühnen auf den Plätzen der Altstadt.
Wo kann man in Palma baden?
Direkt vor der Stadt an der Platja de Can Pere Antoni, gut zehn Gehminuten östlich der Kathedrale, und etwas weiter an Portixol, Es Molinar und Ciutat Jardí. Nach Westen liegen Cala Major, Illetes und Portals Nous mit klarerem Wasser, nach Osten die kilometerlange Platja de Palma. Die Badesaison reicht üblicherweise von Ende Mai bis in den Oktober.
Was sollte man in Palma essen?
Pa amb oli als Grundlage, dazu Tumbet, Arròs brut, Frit mallorquí und die streichbare Sobrassada. Süß gehören Ensaïmada zum Frühstück und Gató d'ametlla mit Mandeleis zum Nachmittag. Getrunken wird Hierbas oder Inselwein aus Binissalem und Pla i Llevant. Am dichtesten probierst du das am Mercat de l'Olivar und in der Markthalle von Santa Catalina.
Lohnt sich der Tren de Sóller ab Palma?
Wenn du einen ganzen Tag übrig hast, ja. Die Schmalspurbahn fährt seit 1912 von der Plaça d'Espanya rund 27 Kilometer durch die Serra de Tramuntana nach Sóller, mit Holzwaggons, offenen Fenstern und Blick ins Orangental. In Sóller steigst du in die Straßenbahn zum Port de Sóller um. Tickets besser vorab sichern, in der Hochsaison sind einzelne Abfahrten früh vergriffen.
Wo parkt man in Palma?
In den Tiefgaragen am Parc de la Mar, an der Plaça Major oder am Passeig Mallorca. In die Altstadt selbst fährst du besser nicht hinein, große Teile sind als ACIRE nur für Anwohner freigegeben und kameraüberwacht; Bußgelder erreichen deutsche Halter zuverlässig. Altstadthotels haben fast nie eigene Stellplätze, fragen aber oft Kontingente in nahen Garagen an.
Wann ist die beste Reisezeit für Palma de Mallorca?
April, Mai, September und Oktober mit Höchstwerten zwischen 21 und 28 Grad. Im September und Oktober ist das Meer noch über 20 Grad warm, im April und Mai lässt sich die Altstadt ohne Hitzepause erlaufen. Juli und August sind heiß, voll und teuer, Januar bis März sind die günstigen Monate für einen reinen Städtetrip.
Was macht man in Palma bei Regen?
Die Stadt ist dafür gut ausgestattet. Kathedrale, Palau de l'Almudaina, Museu de Mallorca und das Museu Fundación Juan March liegen alle im Zentrum, dazu Es Baluard in der Bastion und das CaixaForum im Gran Hotel von 1903. Der Mercat de l'Olivar füllt mit seinen Tapastresen eine Mittagspause, und in den Markthallen wird es bei schlechtem Wetter erst richtig voll.
Wie voll ist Palma an Kreuzfahrttagen?
Spürbar. Die Schiffe legen westlich des Zentrums an, und die Gruppen erreichen Kathedrale, Plaça Major und Passeig del Born meist zwischen dem späten Vormittag und dem Nachmittag. Wer den Anlaufkalender des Hafens vorher prüft, legt die Kathedrale auf einen ruhigen Morgen und verlegt an Spitzentagen den Nachmittag nach Portixol, Santa Catalina oder auf den Bellver-Hügel.

Entdecken

Sehenswürdigkeiten in Palma de Mallorca die großen Höhepunkte und die stillen Entdeckungen

Übernachten

Hotels in Palma de Mallorca zum Ankommen und Wohlfühlen

Alle · 5HotelsBoutiqueDesignLuxus

Genießen

Restaurants in Palma de Mallorca wo die Stadt am besten schmeckt

Erleben

Aktivitäten & Touren in Palma de Mallorca Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben

Palma de MallorcaVom Spiegelbecken des Parc de la Mar aus steht die Kathedrale La Seu noch einmal kopfüber im Wasser, und dahinter beginnt eine Altstadt, in der hinter jedem zweiten Tor ein Innenhof mit Freitreppe und Palme liegt.

Der Reisebrief

Ein Ziel, ein Preisfund, ein Plan — mehr nicht.

Einmal im Monat: wohin es sich gerade lohnt — mit geprüftem Preis und fertigem Plan.

Kostenlos & jederzeit abbestellbar — Anmeldung mit Bestätigungs-Mail.

Reise buchen

Deine Palma de Mallorca-Reise buchen

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Hotels

Vom Boutique-Hotel in der Altstadt bis zum Landhaus im Grünen.

Hotels ansehen5 in Palma de Mallorca

Touren & Tickets

Museen, Wahrzeichen und Weinproben — Tickets und geführte Touren, oft ohne Anstehen.

Touren & Tickets5 in Palma de Mallorca

Anzeige · Buchung über Partner. Preise & Verfügbarkeit beim Anbieter. Warum wir empfehlen, was wir empfehlen

Keine Lust zu suchen? Sag uns Budget und Reisezeit — wir stellen dir Palma de Mallorca zusammen.

Persönliches Angebot anfragen →
Reiseplaner

Deine perfekte Reise – in Minuten geplant.

Sag uns, wohin und wie lange – der travelperfect Reiseplaner stellt dir Route, Highlights und Programm passend zusammen.

Reise planen
  • KI-Copilot
  • Route
  • Highlights
  • Crew
  • Budget
Reise buchen