Highlight
Tapada Nacional de Mafra
Das ummauerte königliche Jagdrevier, heute Wildreservat mit Hirschen und Wildschweinen, erkundbar zu Fuß, per Rad oder im Geländewagen.
◆ STADTVIERTEL · MAFRA
Westlich des Palasts liegt das grüne, ländliche Mafra. Die Tapada Nacional, ein über 800 Hektar großes ummauertes Waldgebiet, war einst das private Jagdrevier des Königshauses und ist heute ein Wildreservat, durch das Hirsche, Damwild und Wildschweine ziehen. Wenige Minuten weiter, im Dorf Sobreiro, steht die Aldeia Típica José Franco – ein liebevoll von Hand gebautes Miniaturdorf aus Lehmfiguren, mit Handwerkerstuben, Mühlen und einer Bäckerei. Hier zeigt sich Mafra von seiner ursprünglichen, bodenständigen Seite.

Als König João V. den Palast von Mafra errichten ließ, brauchte das Hofleben auch ein Jagdrevier. So entstand die Tapada Nacional de Mafra: ein über 800 Hektar großes, von einer Mauer umschlossenes Waldgebiet hinter dem Palast. Über Jahrhunderte jagten hier Könige Hirsche und Wildschweine; heute ist die Tapada ein geschütztes Reservat, das man auf markierten Wanderwegen, per Fahrrad oder bei geführten Geländefahrten erkundet. Mit etwas Glück kreuzen Damwild und Hirsche den Weg.
Wenige Minuten weiter, im Dorf Sobreiro, schuf der Keramiker José Franco über Jahrzehnte ein einzigartiges Lebenswerk: die Aldeia Típica José Franco. In einem weitläufigen Garten reihen sich von Hand gebaute Stuben eines portugiesischen Dorfes, dazu ein begehbares Miniaturdorf aus Lehmfiguren, das Mühlen, Werkstätten und Alltagsszenen zeigt. Eine Bäckerei mit Holzofen versorgt Besucher mit frischem Brot – der Eintritt ist frei, und besonders Familien lieben den Ort.
Sobreiro und die Tapada bilden zusammen das ländliche Gegengewicht zur barocken Wucht des Zentrums. Hier geht es ruhiger zu: Wald, Handwerk, einfache Tascas mit deftiger Küche. Wer Mafra nicht nur als Monument erleben will, findet in diesem grünen Hinterland die Seele der Gemeinde.
01 · Highlights
Highlight
Das ummauerte königliche Jagdrevier, heute Wildreservat mit Hirschen und Wildschweinen, erkundbar zu Fuß, per Rad oder im Geländewagen.
Highlight
Das liebevoll gebaute Miniaturdorf aus Lehm mit Handwerkerstuben, Mühlen und einer Bäckerei – ein Familienliebling bei freiem Eintritt.
Highlight
Markierte Routen durch Eichen- und Korkwald, vorbei an Aussichtspunkten und alten Jagdhütten – Natur direkt hinter dem Palast.
Highlight
Einfache Tascas und die berühmte Holzofenbäckerei sorgen für deftige, ländliche Verpflegung zwischen Wald und Lehmdorf.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Erleben
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Tapada lässt sich auf markierten Wanderwegen, per Fahrrad oder bei geführten Geländefahrten erkunden. Unterwegs begegnet man Hirschen, Damwild und Wildschweinen. Es gibt eigene Öffnungszeiten und teils geführte Programme – ein Besuch vorab informieren lohnt sich.
Sehr. Das von Hand gebaute Miniaturdorf aus Lehm mit Mühlen, Werkstätten und einer Holzofenbäckerei begeistert besonders Familien. Der Eintritt ist frei, und das frische Brot aus dem Ofen gehört zum Besuch dazu.
Beide liegen wenige Kilometer westlich des Zentrums von Mafra. Mit dem Auto ist man am flexibelsten; Parkplätze gibt es am Tapada-Eingang und an der Aldeia. Wer die Region rundum erkunden will, kombiniert den Ausflug am besten mit Mafra und Ericeira.
Die Chancen stehen gut, vor allem morgens und am späten Nachmittag. Hirsche, Damwild und Wildschweine leben hier in freier Wildbahn. Bei geführten Geländefahrten führen Ranger gezielt zu den Stellen, an denen sich das Wild aufhält.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für das grüne Hinterland von Mafra ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.