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Palácio Nacional de Mafra
Das monumentale Barockensemble aus Palast, Basilika und Konvent – mit Rokoko-Bibliothek, sechs Orgeln und einem der größten Carillons der Welt.
◆ STADTVIERTEL · MAFRA
Das historische Zentrum Mafras lässt sich nicht denken ohne den gewaltigen Palácio Nacional, dessen über 200 Meter lange Fassade die ganze Stadt prägt. Rund um den Terreiro D. João V reihen sich Cafés, Tascas und kleine Läden, hinter dem Palast öffnet sich der ummauerte Barockgarten Jardim do Cerco. Alles liegt nah beieinander – ein kompaktes, zu Fuß erkundbares Viertel, in dem der Barock zum Alltag gehört.

Wer Mafras Zentrum betritt, steht unweigerlich vor dem Palácio Nacional. Das barocke Ensemble aus Palast, Basilika und Konvent wurde ab 1717 errichtet und ist so überdimensioniert, dass die Stadt sich gleichsam an seinen Mauern entlangordnet. Der weite Terreiro D. João V vor der Basilikafassade dient bis heute als Bühne der Stadt – für Märkte, Konzerte und das alltägliche Flanieren.
Direkt an den Palast schließt der Jardim do Cerco an, der einstige Nutz- und Ziergarten des Konvents, mit geometrischen Beeten, einem barocken Brunnen und alten Bäumen. Wenige Schritte abseits, etwas erhöht, steht die Igreja de Santo André, eine gotische Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert, in der portugiesische Dichter ihre letzte Ruhe fanden – ein Stück Mafra, das älter ist als der berühmte Palast.
Das Leben spielt sich in den Gassen rund um den Palast ab: in Pastelarias mit ofenwarmen Pastéis, in familiengeführten Tascas, in denen mittags Bacalhau und Eintöpfe serviert werden. Das Viertel ist überschaubar, doch wer sich Zeit nimmt, entdeckt zwischen Barockwucht und Provinzruhe einen ganz eigenen Rhythmus.
01 · Highlights
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Das monumentale Barockensemble aus Palast, Basilika und Konvent – mit Rokoko-Bibliothek, sechs Orgeln und einem der größten Carillons der Welt.
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Der ummauerte Barockgarten direkt neben dem Palast, mit geometrischen Beeten, Brunnen und schattigen Wegen.
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Gotische Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert, älter als der Palast, mit den Gräbern mittelalterlicher Dichter.
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Der weite Platz vor der Basilikafassade – Bühne für Märkte, Konzerte und das abendliche Flanieren der Stadt.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja. Palast, Basilika, Jardim do Cerco und die Igreja de Santo André liegen alle nah beieinander und sind bequem zu Fuß zu erreichen. Für Tapada, Sobreiro und Ericeira braucht man dagegen ein Auto oder den Bus.
In der Hauptsaison und an Wochenenden ist eine Vorab-Buchung sinnvoll, um Wartezeiten zu vermeiden. Unter der Woche und in der Nebensaison bekommt man Tickets meist problemlos vor Ort an der Kasse.
Die Tascas rund um den Palast servieren bodenständige portugiesische Küche – Bacalhau in vielen Varianten, Eintöpfe und gegrillten Fisch. Dazu gehören ein Glas Vinho Verde und zum Abschluss ein Pastel aus der Pastelaria.
Auf jeden Fall, gerade als ruhiger Kontrast zur Steinwucht des Palasts. Der ummauerte Barockgarten mit Brunnen und altem Baumbestand ist ideal für eine Pause zwischen den Besichtigungen.
07 · In der Nähe
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