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◆ STADTVIERTEL · MAFRA

Ericeira.
Europas erste Wellen-Reserve

Ericeira ist Mafras Gesicht zum Meer: ein weißgekalktes Fischerdorf hoch über der Brandung, das 2011 als erster Ort Europas zum World Surfing Reserve erklärt wurde. In den steilen Gassen mischen sich Surfshops, Marisqueiras und Eisdielen, von den Aussichtsterrassen fällt der Blick weit über den Atlantik. An Stränden wie der Ribeira d'Ilhas und der Foz do Lizandro brechen Wellen, die Surfer aus aller Welt anziehen – und in den Restaurants kommen Meeresfrüchte auf den Tisch, die kaum frischer sein könnten.

Ericeira.
Atlantikküste, rund 10 km westlich von Mafra
Lage
Surferdorf, weiße Gassen, Meeresfrüchte
Charakter
Surfer, Strandtage, Genießer von Fisch & Meer
Gut für
Spätsommer und Herbst für die kräftigsten Wellen
Beste Zeit
Ericeira

Wo der Atlantik die besten Wellen Europas formt

Ericeira war jahrhundertelang ein schlichtes Fischerdorf, dessen Männer in bunten Booten auf den Atlantik hinausfuhren. Noch heute prägen weiße Häuser mit blauen Bordüren, enge Kopfsteingassen und kleine Plätze das Ortsbild. Vom Largo dos Navegantes blickt man über den Hafen und die Klippen, an denen sich die Brandung bricht – ein Postkartenmotiv, das den maritimen Charakter des Orts in einem Bild fasst.

Was Ericeira weltberühmt machte, sind seine Wellen. 2011 wurde der Küstenstreifen als erster in Europa und einer von wenigen weltweit zum World Surfing Reserve erklärt. Auf wenigen Kilometern reihen sich Spots wie die Ribeira d'Ilhas, die regelmäßig Wettkämpfe austrägt, das anspruchsvolle Coxos und die familienfreundliche Foz do Lizandro. Surfschulen, Shaper und Boardverleihe gehören längst zum Ortsbild wie die Fischrestaurants.

Denn neben dem Surfen lebt Ericeira von der Küche des Meeres. In den Marisqueiras der Altstadt landen Hummer, Seespinnen, Entenmuscheln und der Fang des Tages auf den Tischen. Wer den Tag im Wasser oder am Strand verbracht hat, lässt ihn hier ausklingen – mit einem Teller Meeresfrüchte, einem Glas Weißwein und dem Geräusch der Brandung im Rücken.

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Rund 10 km von Mafra; Mafrense-Busse ab Lissabon und Mafra, Parkplätze außerhalb der engen Altstadt
Beste Zeit
Sommer für Strandtage, Spätsommer und Herbst für die kräftigsten Wellen
Gut für
Surfen, Strände, Meeresfrüchte und Sonnenuntergänge
Preisniveau
Moderat; in der Hochsaison ziehen Unterkünfte und Restaurants an
Insider-Tipp
Surfschulen und Boardverleih gibt es reichlich – auch Anfänger finden geeignete Spots wie die Foz do Lizandro

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Warum ist Ericeira so bekannt fürs Surfen?

Ericeira wurde 2011 als erster Ort Europas zum World Surfing Reserve erklärt. Auf wenigen Kilometern Küste liegen mehrere Weltklasse-Spots, darunter die Ribeira d'Ilhas und das anspruchsvolle Coxos. Die konstante Wellenqualität und die Vielfalt für Anfänger wie Profis machen den Ort einzigartig.

Eignet sich Ericeira für Surf-Anfänger?

Ja. Neben den anspruchsvollen Spots gibt es geschützte, sanftere Strände wie die Foz do Lizandro, an denen Surfschulen Kurse anbieten. Ericeira gehört zu den beliebtesten Orten Europas, um das Surfen zu lernen.

Was sollte man in Ericeira essen?

Meeresfrüchte und frischen Fisch. Die Marisqueiras der Altstadt servieren Hummer, Seespinnen, Entenmuscheln und den Fang des Tages. Dazu passt ein gekühlter Weißwein, am besten mit Blick auf den Atlantik.

Wie weit ist Ericeira von Mafra entfernt?

Rund 10 Kilometer, etwa 15 Autominuten. Beide Orte gehören zur selben Gemeinde, lassen sich also gut an einem Tag verbinden: vormittags der Palast in Mafra, nachmittags Strand und Wellen in Ericeira.

07 · In der Nähe

Weiter erkunden.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026