Die kurze Antwort
Kloster aus dem späten 15. Jahrhundert, dessen gewundenes Marmor-Strebewerk als erstes manuelinisches Bauwerk Portugals gilt.
Das Convento de Jesus wurde ab 1490 errichtet und gilt als Geburtsort des manuelinischen Stils – jener portugiesischen Spätgotik der Entdeckerzeit, die später in Belém zur vollen Blüte kam. Charakteristisch sind die gedrehten Säulen und das gewundene Strebewerk aus rosafarbenem Arrábida-Marmor. Heute beherbergt der angeschlossene Komplex auch das Stadtmuseum mit einer bedeutenden Sammlung von Tafelbildern der portugiesischen Primitiven. Ein stilles, oft übersehenes Juwel mitten in der Altstadt.
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