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Zoom 5 / 5Talraum · in Hermagor

◆ TALRAUM · HERMAGOR

Nassfeld.
Schnee an der Grenze

Auf rund 1.600 Metern, dort wo das Gailtal an Italien stößt, liegt Kärntens größtes Skigebiet. Über 100 Pistenkilometer, schneesichere Hänge dank Höhe und Adrianähe und die lange Millennium-Express-Gondel, die in mehreren Sektionen von Tröpolach heraufzieht, machen das Nassfeld zur Winterhochburg des Tals. Im Sommer kehrt Ruhe ein: Dann gehört das Hochtal Wanderern und Bikern, dem Aussichtsberg Gartnerkofel, dem Karnischen Höhenweg und den Almhütten, in denen Kärntner Hausmannskost auf den Tisch kommt.

Nassfeld.
Hochtal auf ca. 1.600 m an der Grenze zu Italien
Lage
Alpin, sportlich, schneesicher
Charakter
Skifahren, Wandern, Biken & Almeinkehr
Gut für
Millennium-Express ab Tröpolach oder Nassfeld-Straße
Anstieg
Nassfeld

Wo der Süden Schnee macht schneesicher zwischen Kärnten und Friaul

Das Nassfeld profitiert von einer seltenen Gunst der Geografie: Es liegt hoch genug und nah genug an der Adria, dass feuchte Mittelmeerluft an den Karnischen Alpen aufsteigt und als Schnee niedergeht. Das macht es zu einem der schneesichersten Gebiete Kärntens – während andere Täler auf Kunstschnee hoffen, türmen sich hier oft schon früh die Wechten. Über 100 Pistenkilometer reichen von gemütlichen Familienhängen bis zu steilen Abfahrten, und die Sonnenlage sorgt dafür, dass man auch im Hochwinter draußen einkehren kann.

Herzstück ist der Millennium-Express, eine der längsten Gondelbahnen der Alpen, die in mehreren Sektionen von Tröpolach bis ins Skigebiet zieht. Wer nicht Ski fährt, nutzt sie auch im Sommer: Oben warten Wanderwege über den Karnischen Höhenweg, der Aussichtsberg Gartnerkofel, der idyllische Tröpolacher Bergsee und ein Bikepark für alle Könnerstufen. Der Geo-Trail erschließt nebenbei eines der bedeutendsten Fossilienvorkommen der Ostalpen.

Was das Nassfeld besonders macht, ist seine Doppelnatur: Hier oben ist man mitten im Hochgebirge, und doch liegt Italien nur einen Pass entfernt. Viele wandern oder fahren über die Grenze ins friulanische Pontebba, andere genießen schlicht die Aussicht über zwei Länder. Unten im Tal verbindet die Nähe zu Hermagor und zum Pressegger See den Wintersport mit Kulinarik und – im Frühjahr – mit dem Baden im warmen See, während oben noch Schnee liegt.

02 · Sehenswürdigkeiten

Am Berg entdecken.

03 · Aktivitäten

Was erleben.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anstieg
Millennium-Express ab Tröpolach oder mautpflichtige Nassfeld-Straße
Beste Zeit
Dezember–März für Ski, Juni–September für Wandern und Biken
Gut für
Ski, Snowboard, Höhenwanderungen, Mountainbike und Almeinkehr
Insider-Tipp
Festes Schuhwerk und Wetter-Check – das Hochtal liegt deutlich kühler als der Talboden

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie kommt man aufs Nassfeld?

Am bequemsten mit dem Millennium-Express, einer der längsten Gondelbahnen der Alpen, ab Tröpolach. Alternativ führt die mautpflichtige Nassfeld-Straße hinauf. Im Winter ist die Gondel die naheliegende Wahl, im Sommer nutzen sie auch Wanderer und Biker.

Ist das Nassfeld schneesicher?

Ja, das Nassfeld zählt zu den schneesichersten Gebieten Kärntens. Die Höhenlage auf rund 1.600 Metern und die Nähe zur Adria, die feuchte Luft heranträgt, sorgen oft für ergiebige Schneefälle – das Gebiet ist mit über 100 Pistenkilometern Kärntens größtes.

Lohnt sich das Nassfeld auch im Sommer?

Sehr. Dann ist das Hochtal ein weitläufiges Wander- und Bikerevier: Karnischer Höhenweg, der Aussichtsberg Gartnerkofel, der Tröpolacher Bergsee, ein Bikepark und der Geo-Trail mit seinen Fossilien. Almhütten sorgen für die Einkehr unterwegs.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026