Die kurze Antwort
Antike Steinbrüche bei Marathi, Quelle des weltberühmten halbdurchscheinenden parischen Marmors.
Bei Marathi im Inselinneren von Paros liegt ein ausgedehnter Komplex antiker Steinbrüche, in denen seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. der berühmte parische Marmor abgebaut wurde. Der besonders reine, halbdurchscheinende Lychnites galt als der feinste Marmor der Antike und wurde für Meisterwerke wie die Venus von Milo und die Nike von Samothrake verwendet. Highlights sind die unterirdischen Stollen der Nymphen-Höhle und der Pan-Höhle, die ihren Namen den Öllampen verdanken, die beim Abbau im Dunkeln leuchteten. Praktischer Tipp: Die unterirdischen Galerien wurden wegen Steinschlaggefahr von der Antikenbehörde gesperrt; das frei zugängliche, weitgehend unorganisierte Gelände mit den oberirdischen Bruchwänden und dem antiken Relief am Eingang lässt sich aber weiterhin erkunden.
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