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Boca do Inferno
Die tosende Felsschlucht, in die der Atlantik durch einen ausgewaschenen Bogen hineinbricht.
◆ STADTVIERTEL · CASCAIS
Gleich westlich des Zentrums von Cascais fällt die Küste in zerklüftete, von der Brandung ausgewaschene Felsen ab. Hier liegt die Boca do Inferno, der „Höllenschlund“: eine Felsschlucht und ein ausgehöhlter Bogen, durch den der Atlantik bei Wellengang tosend hineindrückt und gischtend emporschlägt. Wenige Schritte näher an der Stadt markiert der schwarz-weiß gestreifte Leuchtturm von Santa Marta die Hafeneinfahrt. Ein Küstenweg verbindet beides – vorbei an kleinen Buchten, Aussichtspunkten und Museen wie der Casa das Histórias Paula Rego. Es ist der dramatischste und fotogenste Abschnitt der Costa do Sol, und doch nur ein kurzer Spaziergang vom Hafen entfernt.

Die Boca do Inferno ist über Jahrtausende entstanden: Der Atlantik hat den Kalkfels ausgewaschen, eine Höhle geschaffen und schließlich ihr Dach zum Teil einstürzen lassen, sodass ein offener Bogen und eine Schlucht zurückblieben. Bei ruhiger See ist es ein malerischer Felsbogen über türkisem Wasser; bei Sturm und Flut verwandelt sich der „Höllenschlund“ in ein donnerndes Naturschauspiel, wenn die Wellen mit voller Wucht in die Enge schießen und meterhoch emporbrechen. Aussichtsplattformen und ein Geländer machen das Schauspiel sicher erlebbar.
Auf dem Weg von der Boca do Inferno zurück zum Hafen liegt der Farol de Santa Marta, ein markanter, blau-weiß gekachelter und gestreifter Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, der heute ein kleines Leuchtturm-Museum beherbergt. Gleich daneben thront das Museu Condes de Castro Guimarães in einer romantischen Villa mit Türmchen direkt über einer kleinen Bucht – eines der schönsten Häuser von Cascais.
Der gesamte Abschnitt lässt sich auf einem Küstenweg erwandern, der vom Zentrum entlang der Klippen führt. Unterwegs öffnen sich Aussichtspunkte aufs offene Meer, kleine Badebuchten und der markante rote Bau der Casa das Histórias Paula Rego. Wer Cascais an einem einzigen Spaziergang verstehen will, geht diesen Weg – am besten am späten Nachmittag, wenn das Licht die Felsen und das Wasser zum Leuchten bringt.
01 · Highlights
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Die tosende Felsschlucht, in die der Atlantik durch einen ausgewaschenen Bogen hineinbricht.
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Gestreifter, gekachelter Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert mit kleinem Museum an der Hafeneinfahrt.
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Markanter roter Museumsbau von Souto de Moura mit dem Werk der Künstlerin Paula Rego.
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Romantische Villa mit Türmchen über einer Bucht – das schönste Haus von Cascais, heute Museum.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
Noch keine Aktivitäten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein. Die Boca do Inferno ist frei zugänglich; Aussichtsplattformen und ein Geländer machen das Naturschauspiel sicher erlebbar. Am eindrucksvollsten ist die Felsschlucht bei stärkerem Wellengang, wenn der Atlantik tosend durch den Bogen schießt.
Am schönsten zu Fuß: Vom Hafen führt ein Küstenweg in rund 20 Minuten entlang der Klippen direkt zur Boca do Inferno, vorbei am Leuchtturm Santa Marta. Alternativ kommt man mit dem Fahrrad oder Auto auf der Küstenstraße Richtung Guincho dorthin.
Der gestreifte Leuchtturm Farol de Santa Marta beherbergt ein kleines Museum, gleich daneben liegen das Museu Condes de Castro Guimarães in einer romantischen Villa und – etwas weiter – die Casa das Histórias Paula Rego. Der Abschnitt verbindet damit Natur, Geschichte und Kunst auf engem Raum.
Sehr. Der Weg entlang der Klippen ist der dramatischste und fotogenste Abschnitt der Costa do Sol, mit Blick aufs offene Meer, kleinen Buchten und mehreren Museen. Besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht weich wird, ist er ein Höhepunkt jedes Cascais-Besuchs.
07 · In der Nähe
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