Was Gäste besonders loben
Lage und Anbindung sind das stärkste Argument: je 14 der 28 ausgewerteten Rezensionen nennen sie positiv. Zum Bahnhof Nagoya sind es rund zehn Gehminuten, der historische Yanagibashi-Markt liegt gleich um die Ecke, Supermarkt und Cafés ebenso. Zweiter roter Faden ist die Zimmergestaltung: Das Waschbecken sitzt als Raumteiler vor dem Schlafbereich, Toilette und Dusche sind getrennt, Lichtschalter liegen beidseitig am Bett. Gelobt werden außerdem die bodentiefen Fenster, die langen Betten und der freundliche Empfang — zwölf Stimmen heben das Personal hervor, mehrere davon von Alleinreisenden.
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Woran sich die Geister scheiden
Das Haus steht an einer stark befahrenen Kreuzung. Eine Gästin wachte in der ersten Nacht mit Kopfschmerzen auf und bekam nach Nachfrage sofort ein ruhigeres Zimmer — wer lärmempfindlich ist, sollte das einplanen. Der Zuschnitt der Zimmer wird zwiespältig beschrieben: Manche packen zwei Koffer bequem aus, andere bekommen ihr Gepäck neben dem mittig stehenden Bett kaum vollständig geöffnet. Eine Badewanne gibt es nicht, nur eine Duschkabine. Zwei Rezensionen berichten von Geruchs- und Reinigungsproblemen im Zimmer, das bleiben aber Einzelfälle gegenüber sieben Stimmen, die die Sauberkeit loben. Wiederkehrend genannt werden dagegen der frühe Check-out und das eher japanisch geprägte Frühstück.
Tipps aus den Bewertungen
Wer zu Fuß vom Bahnhof kommt, findet den Weg am einfachsten über den Ausgang zum Sunroad Shopping Walk — sonst sucht man in dem Viertel leicht länger als nötig. Ein Koffer mit Frontöffnung erspart im Zimmer Verrenkungen, weil sich der Deckel neben dem Bett nur schwer ganz aufklappen lässt. Zahnbürsten und Pflegeartikel liegen nicht im Bad, sondern werden im Erdgeschoss beim Restaurant selbst mitgenommen; Trinkwasser gibt es ebenfalls nur dort, nicht im Zimmer. Für den Yanagibashi-Markt empfiehlt eine Rezension den frühen Abend ab etwa 17 Uhr, bevor der größte Andrang einsetzt.
Für wen das Haus passt
Das Profil aus den Bewertungen ist klar: gut für Alleinreisende, Paare und alle, die Nagoya als Zwischenstopp mit kurzem Weg zum Shinkansen nutzen. Wer arbeiten will, sollte wissen, dass der Schreibtisch mehrfach als zu klein beschrieben wird. Familien stoßen an Grenzen — Kinder schlafen im Doppelbett mit, Zusatzdecken werden ausgegeben, zusätzliche Bettwäsche und Handtücher nach einem Bericht aber nicht. Wer eine Badewanne oder ein westliches Frühstück erwartet, sucht besser weiter.



