Was Gäste besonders loben
Zwei Dinge dominieren die Bewertungen: der Blick und das Bad. Zehn von 30 ausgewerteten Rezensionen nennen die Aussicht ausdrücklich, meist auf Minato Mirai bei Nacht, und ebenso viele die Lage — rund fünf Gehminuten zur Station Bashamichi, dazu Rotes Backsteinlager, Einkaufszentrum und Stadion zu Fuß erreichbar. Der Badebereich hebt sich in mehreren Berichten sogar von anderen Häusern der Kette ab: mehrere Becken, darunter ein Freiluftbad und eines mit kohlensäurehaltigem Wasser, viele Waschplätze, gute Pflegeprodukte. Neun Stimmen loben das Preis-Leistungs-Verhältnis, acht die Sauberkeit. Zwei Convenience-Stores im vierten Stock und der Gepäckstauraum unter den Betten tauchen als praktische Details immer wieder auf.
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Woran sich die Geister scheiden
Das Haus ist groß, und die Kritik hängt fast durchweg daran. Zum Check-in um 15 Uhr beschreibt ein Bericht eine Schlange von über hundert Personen, die Aufzüge sind zwischen halb zehn und halb elf morgens ein wiederkehrender Engpass. Beim Bad stehen drei kritische gegen drei lobende Nennungen: bemängelt werden Wartezeiten an den Haartrocknern, ein fehlendes Kaltwasserbecken und in zwei Fällen zu lauwarmes Wasser kurz nach Öffnung. Das Raumklima lässt sich nicht selbst regeln und Fenster nicht öffnen — eine Rezension über sieben Nächte schildert Zimmertemperaturen zwischen 27 und 31 Grad. Bei Mehrfachnächten entfällt die tägliche Reinigung, und das bereitgestellte Wasser gibt es nur zur Anreise.
Tipps aus den Bewertungen
Wer wegen der Aussicht bucht, muss die Blickrichtung ausdrücklich wählen: Ein Paar zahlte für ein Zimmer zur Bucht und bekam die Hafenseite, ein Wechsel war nicht möglich. Die Bezeichnung der Kategorie also genau lesen. Beim Check-in spart eine Vorauszahlung über ein Buchungsportal oder die Mitgliedschaft in der Hotel-App das Anstehen, und wer nicht um Punkt 15 Uhr eintrifft, trifft auf eine deutlich kürzere Schlange. Das Bad ist zu den Abendstunden am vollsten, dann bilden sich Warteschlangen an den Föhnen. Das Frühstücksbuffet in der obersten Etage ist mit rund 3.300 Yen kein Nebenposten, wird aber in mehreren Berichten als sein Geld wert beschrieben. Der Pool ist zeitlich begrenzt und kostenpflichtig — nicht spontan einplanen.
Für wen das Haus passt
Für einen Städtetrip nach Yokohama mit Kind, zu zweit oder allein passt das Haus gut: 17 der 30 ausgewerteten Rezensionen vergeben die volle Punktzahl, gelobt werden vor allem die kurzen Wege zu den Hafenattraktionen und ein Badebereich, den mehrere Gäste als eigenständiges Erlebnis beschreiben. Wer allerdings mehrere Nächte bleibt, tägliche Reinigung erwartet, sein Zimmerklima selbst einstellen will oder Wartezeiten an Aufzug und Empfang schlecht verträgt, sollte die Größe des Hauses als Faktor einkalkulieren — genau daran hängen fast alle schwachen Bewertungen.



